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16. August 2012

Pat McCraw, DUOCARNS - Die Ankunft


Zum Inhalt:
Auf der Jagd nach ihren Erzfeinden, den Bacanis, stranden fünf attraktive, außerirdischeDuocarn Krieger im kanadischen Calgary. Erst allmählich werden sie sich ihrer erotischen Anziehungskraft auf die Erdlinge bewusst. Dabei wollen sie eigentlich nur weiterhin Bacanis jagen!
Aber da sind Aiden und David, die sich beide bereits ihren Duocarn erwählt haben!
Die Bacanis, angeführt von ihrem skrupellosen, herrschsüchtigen Chef Bar, schlagen sich raubend und mordend durch die Menschheit. Bar gründet ein Drogenimperium, nicht
ahnend, dass seine alten Feinde bereits auf ihn lauern.


Leseprobe:
Sie waren auf Weltraum-Patrouille. Wie schon so oft!
Nur weil es so verdammt schwer war, die Bacanis auf frischer Tat zu ertappen, – sie zu schnappen, wenn sie sich zu schlafenden Duonaliern schlichen und ihre Spiralvenen gierig in die Leiber bohrten, um deren Energien zu saugen.
Nein, die einzige Chance, die Solutosan hatte, war, die bacanischen Parasiten zu erwischen, wenn sie sich mit ihren kleinen, wendigen Raumschiffen von den Tatorten entfernten. Aus diesem Grund suchte er, in Begleitung seiner Duocarns, seit Äonen die Oberflächen des Hauptplaneten und der vier Monde ab, in der Hoffnung ein aufsteigendes Raumschiff zu entdecken.
Was hätte er in diesem Moment darum gegeben, einen Tipp zu bekommen wann und wo die Bacanis wieder zuschlagen wollten. Dann hätte er sie kurzerhand auf Duonalia von Angesicht zu Angesicht mit seinem Sternenstaub erledigt, statt sie, wie schon so oft, im Weltraum abzuschießen.
Er hatte diese öden Phasen im Raumschiff gründlich satt, und wenn er in die Gesichter seiner Krieger sah, wusste er, dass es Tervenarius, Xanmeran, Meodern und Patallia ebenso ging wie ihm. Sie saßen mit wenig Begeisterung an ihren Konsolen, scharrten mit den Füßen und gähnten. Patallia las seine ellenlangen medizinischen Berichte, wie immer wenn es nichts zu tun gab.
Gelangweilt drehte Solutosan sein langes Haar zu einem Bündel und ließ seinen Blick über den Hauptschirm seines erstklassig ausgestatteten Raumkreuzers schweifen. Chrom navigierte gekonnt wie immer, flog in weiten Bögen, um möglichst viel Fläche im Blick zu behalten.
Moment mal, – da bewegte sich etwas! Solutosan kniff die Augen zusammen. Da waren sie! Ein Bacani-Raumschiff versuchte den östlichen Mond als Deckung zu benutzen, um sich ungesehen aus dem Staub zu machen!
Er sprang auf! »Chrom! Siehst du sie?«
»Nein!« Chroms Blick irrte auf dem Schirm umher.
»Verdammt! Links!«
Solutosan machte einen riesigen Satz zum Bildschirm und tippte mit dem Finger auf die linke Ecke. In diesem Moment verschwand der kleine schwarze Punkt für einige Sekunden in den bunten Schleiern zwischen den Monden, tauchte aber wieder auf.
»Jetzt?«
Chrom nickte, er hatte sie erfasst und seine Finger flogen über die vier Tastaturen auf der Hauptkonsole.
Zufrieden registriert er, dass seine Männer nun alle aufmerksam in den Startlöchern standen. Von Schläfrigkeit keine Spur mehr. Alle brachten ihre Stationen auf den neusten Stand, um den bevorstehenden Angriff vorzubereiten. Die schleppende Langeweile hatte sich schlagartig in eine knisternd geladene Spannung verwandelt.
»Die schießen wir nicht ab. Wir kapern, Leute«, befahl Solutosan. »Ich will deren Bordcomputer. Vielleicht finden wir dort ein paar brauchbare Daten über neue Angriffe!« Er schwang sich in seinen Drehsessel. Er hasste es, wenn ihm in solchen Momenten sein Raumanzug zu eng wurde. Er wusste, dass er sich das nur einbildete, deshalb konnte er das Gefühl noch weniger leiden.
»Die haben aber dieses Mal einen guten Navigator!« Tervenarius an der Kommunikationskonsole sah dem gekonnten Hakenschlagen des Bacani-Schiffs mit Bewunderung zu.
Chrom hob den Kopf. »Bacanis sind eben die besten Piloten«, knurrte er. »Deshalb habt ihr ja auch mich.«
Solutosan musste trotz seiner Anspannung grinsen. Ja, in der Tat, sie hatten Chrom, den besten Navigator, den sie je in ihrer Crew hatten. Ein Bacani, der ein loyaler Weggefährte der Duocarns geworden war und der nun mit ihnen zusammen seine eigene Rasse jagte.
»Wo die wohl hin wollen?« Xanmeran war hinter seinen Stuhl getreten um einen besseren Blick auf den Bildschirm zu haben.
»Das werden wir sehn! Chrom, halte Abstand! Die haben uns vielleicht noch nicht entdeckt!«
»Verdammter Zickzack-Kurs!« Chroms Klauen rasten über die Tastaturen in einem Tempo, zu dem normalerweise nur Meodern fähig war.
»Meo, mach trotzdem mal die Waffen klar. Man weiß ja nie.« Solutosan blickte kurz zu dem Duocarn mit dem blonden Stachelhaar. »Die denken wohl sie wären clever – aber wir sind schneller!«


Die Autorin
Pat McCraw, die Kurzgeschichten-Schreiberin, begann nach dem Tod ihres geliebten Mannes mit ihrem »Duocarn« Werk. Durch ihre jüngste Tochter und deren Vorliebe für Fanfiction, Animes und Yaoi beeinflusst, erschuf sie in ihrer Buchreihe wunderschöne Traummänner, die erotische, sowie auch homoerotische Abenteuer durchleben.
Sie lebt mit ihren drei Kindern und zwei Hunden in der Eifel.




Band 5 der Duocarns „Duocarns – Liebe hat Klauen“ erscheint am 23.8.12.

Pat McGraw, Duocarns – Die Ankunft, Teil 1 der 7-teiligen Buchserie


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