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Rezensionen

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5. August 2012

R.D.V. Heldt - eine vielseitige Autorin

Frau Heldts Schaffen hat mich interessiert, da es sich auf unterschiedliche Genres erstreckt. Kochbücher, Kinder- und Jugendromane, Schicksalsromane und Humorvolles. Ich finde das spannend, da die meisten aus unserer Branche sich eher auf ein bestimmtes Genre beschränken.

Die Autorin
R.D.V. Heldt
1954 in Niedersachsen geboren.
Meine Liebe zur Schriftstellerei entdeckte ich bereits in jungen Jahren, indem ich kleine Gedichte und Geschichten schrieb.
Nach meinem Abschluss als Bürokauffrau arbeitete ich viele Jahre als Personalsachbearbeiterin und Mitarbeiterbetreuerin in großen deutschen Unternehmen. Durch meine Tätigkeit lernte ich viele Menschen mit verschiedenen Charakteren kennen. Hier wurde mir bewusst, dass man mit jedem gut auskommen kann. Es liegt immer daran, wie man selbst auf die Menschen zugeht. Lerne erst alle kennen, bevor Du sie beurteilst.
Diese Erkenntnis spiegelt sich auch teilweise in meinen Büchern wieder und es wäre schön, wenn sie als Botschaft verstanden würde und aus dem häufigen „Gegeneinander“ wieder ein „Miteinander“ wird.
Ich habe mich auf kein bestimmtes Genre festgelegt.
Nicht etwa aus Unentschlossenheit oder Nichtwissen, sondern um durch meine Bücher eine umfangreiche Leserschaft anzusprechen. Warum soll man sich nur auf Erwachsenenbücher versteifen, wenn Ideen für Kinderbücher da sind und umgekehrt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Warum sollte man nur in der Kategorie Belletristik schreiben, wenn man auch am Kochen und Backen Interesse hat.
Diese Überlegungen führten dazu, dass ich heute in verschiedenen Genres zu finden bin, um dadurch den unterschiedlichen Lesergruppen eine Freude mit meinen Büchern machen zu können.
Als erstes entstand die Idee zu meinem Buch „ Kai – Der Auserwählte“. Eine Kinder-Fantasygeschichte, ganz ohne Gewalt und mit vielen fantasyanregenden Kapiteln für Kinder ab 8 Jahren.



„Das große Kinderkochbuch“ folgte. Dieses Buch dient Kindern als Anregung, selbst Speisen zuzubereiten und gleichzeitig die Verarbeitung einzelner Lebensmittel kennenzulernen. So finden sie Spaß am Kochen und greifen nicht so häufig zum schnellen Fastfood.



Da sie aber auch auf Naschereien nicht verzichten sollen und diese ganz besonders in der Weihnachtszeit nicht fehlen dürfen, folgte dem Kochbuch „Die Kinder-Weihnachtsbackstube“. Hier stellen Kinder köstliches Backwerk her, welches ihnen -  und nicht nur zur Weihnachtszeit – sehr gut schmecken wird, denn sie waren selbst die Bäcker.



Nach vielen Jahren konnte ich meinen Schicksalsroman  „Tränen gibt es überall“ endlich fertigstellen und somit ein weiteres Kapitel meiner schriftstellerischen Laufbahn beenden.



Mit dem Buch „Die mystische Rolle“ ist ein Jugendroman entstanden, der mit coolen Sprüchen und einer zauberhaften Geschichte, nicht nur Jugendliche, sondern auch junge Erwachsene und immer Junggebliebene anspricht. Es ist ein flippiges Buch, in dem spontane Lacher ebenso garantiert sind, wie besinnliches Abgleiten in die Mystik.



Da ich die Freude am geschriebenen Wort nie verloren habe, bin ich weiterhin bestrebt, gute und einfühlsame Literatur zu schreiben und bin schon jetzt gespannt, welche neuen Ideen sich entwickeln werden, die ich mit Freude zu Papier bringen kann.

Frau Heldt hat da drei weitere Bücher verschwiegen, um die ich die Liste nun ergänze:





 ***

Als Leserin ist mir ganz besonders „Die mystische Rolle“ ans Herz gewachsen. Als Mutter und Großmutter von Teenies habe ich das Buch mit Freude gelesen.


Leseprobe zur mystischen Rolle:


Betty Braun, eigentlich Elisabeth Braun – sie konnte nie verstehen, wie ihre Eltern ihr das antun konnten und ihr diesen Namen gaben. Aber wahrscheinlich, weil ihre Großmutter väterlicher Seite ebenso hieß. Zum Glück nannten sie aber fast alle Betty.

Also, Betty war ein ganz normaler Teenager von fast sechzehn Jahren. Ihre beste Freundin war Angela Kunz, genannt Angie. Beide kannten sich schon aus der Grundschule und waren nun Internatsschülerinnen der zehnten Klasse – Mittelstufe. Ihr Wohnort war München. Ganz so normal war Betty in den Augen vieler Gleichaltriger wohl doch nicht, denn immerhin wohnte sie mit ihren Eltern in einem prächtigen Haus, direkt in Münchens Nobelviertel. Ihr Vater war nämlich ein ziemlich hohes Tier in einer bekannten pharmazeutischen Fabrik. Betty sollte später studieren und vielleicht in Vaters Fußstapfen treten.
Aber bis dahin dauerte es ja noch eine Weile. Sie genoss ihr Teeniedasein und war zufrieden, so wie es war.

Dies sollte sich jedoch ändern, als sie an einem Ferientag im Sommer mit ihrem kleinen Hund Maxi im nahegelegenen Park Gassi ging.
Betty saß auf der Parkbank und war ganz darin vertieft, auf ihrem Handy die SMS ihrer Freundin Angie zu beantworten. Es blieb natürlich nicht bei einer SMS und so ging es ständig hin und her. Darum achtete sie auch nicht auf ihre Hündin Maxi, die mit viel Energie neben der Parkbank in der Erde wühlte.
Betty wurde abrupt aus ihren Gedanken gerissen, als ein älterer Herr vor ihr stehen blieb und mit grimmiger Miene sagte:
„Na das ist ja wohl ein dicker Hund. So geht das aber nicht. Sitzt auf der Bank und passt nicht auf, was ihr Köter anstellt!“
Nun schaute sie auf Maxi und sah erst jetzt, dass diese ein ziemlich tiefes Loch gebuddelt hatte, was sie auch nicht besonders gut fand, antwortete aber schlagfertig:
„Das ist kein dicker Hund, sondern ein schlanker, süßer Rauhaardackel und keine Bange, das bringe ich schon wieder in Ordnung.“
Etwas Unverständliches vor sich hinmurmelnd ging der Mann weiter. Schnell schickte Betty noch eine SMS an Angie in der sie mitteilte, dass sie sich später noch einmal melden würde, weil sie nun keine Zeit mehr hatte. Gleich danach kümmerte sie sich um Maxi. An der Leine zog sie diese vom Loch weg, schimpfte aber nicht mit ihr, denn zur Natur eines Jagdhundes und besonders eines Rauhaardackels gehörte es, Beute aufzuspüren und auch in der Erde zu graben.
Gerade wollte Betty die Erde wieder ins Loch schieben, als sie etwas entdeckte. Ganz unten im Erdloch lag eine Kiste. Dem Aussehen nach ähnelte sie einer Zigarrenkiste.
>Vielleicht hatte hier jemand etwas Wertvolles versteckt< dachte sie und holte die Kiste heraus. Bevor sie die Kiste vorsichtig öffnete, betrachtete sie sie von allen Seiten. Enttäuscht sah sie, dass kein Schatz darin war, sondern nur eine alte und schon ziemlich vergilbte Schriftrolle. Sie wollte die Kiste gleich wieder schließen und zurücklegen, aber dann siegte ihre Neugier. Sie nahm die Schriftrolle heraus, rollte sie ganz behutsam auf und las, was dort geschrieben stand.
                  


R.D.V, Heldts Bücher gibt es in ALLEN großen Shops. Zum Teil auch als Printausgabe.


                               



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Hier der Link zum Blog, der neben schönen Videos auch alle meine Bücher zeigt.
Dieser ist allerdings kein aktiver Blog (Zeitmangel) , sondern nur ein Infoblog über mich.
 http://ritahansi.blogspot.de/


  


  

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