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Rezensionen

Vorläufig aus Zeitgründen geschlossen.

5. September 2012

Pat McCraw gibt Auskunft

Der EBOOK-SALON ist gespannt auf die Persönlichkeit, die hinter der 7-teiligen Buchserie die DUOCARNS steckt, Pat McCraw

Sternzeichen: Widder

Beruf/Berufung: Seit vielen Jahren selbständig


Warum schreibe ich: Weil es mein Kindheitstraum ist Geschichten zu erzählen
Wie fühle ich mich dabei: bestens

Freizeit/Hobby: Ich halte Bienen

Was mache ich den lieben langen Tag: arbeiten – ich bin ein Arbeitspferd

Lieblingsbuch: Wolfgang Borchert, Die traurigen Geranien
Lieblingsmusik: alles bis auf Volksmusik und Schlager
Lieblingsfilm: Avatar
Lieblingsdichter: Khalil Gibran

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.
Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

Lieblingssport: Tanzen
Lieblingsfarbe: alle
Lieblingswunsch: Gesundheit

Meine schönsten Gefühle: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Mein schlechtestes Gefühl: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)

Der erste Gedanke, wenn ich morgens aufwache: Schaffe ich es heute wieder meine Knochen zu sortieren?

Lebensmotto: Wo ein Wille auch ein Weg

Was ich gerne sehe: nackte, hübsche Männer, am besten viele davon *g*
Wovon ich träume: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Was mich freut: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Was ich gern habe: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Wen ich liebe: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Was ich liebe: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Was mich aufregt: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)

Wofür stehe ich (ein) / wofür "brenne" ich: Wie viele Seiten soll ich schreiben?;-)
Was ich n iemals tun würde: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Was ich immer wieder tun würde: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)

Womit ich mich beschäftige: Leben
Was mich beschäftigt: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)

Ich glaube an: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Diese Welt ist: schön
Schönheit ist: liegt im Auge des Betrachters
Mir ist wichtig, dass: Wie viele Seiten soll ich schreiben? ;)
Das Wichtigste: Gesundheit
Trost und Hoffnung sind: wie bitte?
Was kommt: das kommt
Was bleibt: das bleibt
Was ich am liebsten habe und dennoch herschenken würde: puh

Mein aktuelles Projekt: Duocarns Band 7
Mein Wunschprojekt: Schwule Kurzgeschichten von meiner Tochter illustriert

Herzlichen Dank für das Interview, Pat!


Die Autorin über sich

Ich war ein achtjähriges, verträumtes Mädel, als mir jemand ein Tagebuch schenkte. Dessen Seiten zu füllen machte ich schnell zu meiner Passion. Das Bedürfnis Tagebuch zu schreiben wuchs in der Pubertät, denn ich vertraute den Erwachsenen um mich herum nicht mehr. Also wurde das Tagebuch mein Freund.
Und ich las! Alles! Kinderbücher, Karl May, Gruselgeschichten - machte auch vor dicken Wälzern wie "Vom Winde verweht" nicht halt. Ich sehe mich noch heute, als kleines, dünnes Mäuschen, riesige Bücherberge heimwärts schleppen.
Mit zwölf entdeckte ich Wolfgang Bochert und war fasziniert. Niemand schafft es mit so wenigen Worten so viel auszudrücken. Der Meister der Kurzgeschichte ist auch heute noch mein großes Vorbild.
Mein Tagebuch geriet in falsche Hände. Ich schwor mir, nie wieder ein Wort zu schreiben.
Erst zwischen 1970 und 1975 überwand ich die Schreibblockade mit Hilfe einer Freundin. Zusammen verfassten wir lustige Gedichte über die bizarren Gestalten in der Düsseldorf Altstadt. Unsere Ergüsse fasste damals unser guter Freund Emil Schult in ein kleines Heft zusammen, das leider nie gedruckt wurde.
In den Zeiten meiner Ehen, in den Jahren, in denen meine drei Kinder klein waren, entstand wenig Literarisches. Ich las wieder mehr. Meine absolute Lieblings-Schriftstellerin war/ist Marion Zimmer-Bradley.
Erst meine Wandlung zur SMlerin im Jahr 2000/2001 amimierte mich wieder zum schreiben. Heiße, kleine Geschichten entstanden, wie die in meiner Kindle Edition "Erotic Fantasy Kurzgeschichten".
2010 starb mein geliebter Mann Clark, nach zweiundzwanzig Ehejahren. Meine Trauer war grenzenlos. Dieses Leid veranlasste mich zu schreiben. Ich wollte unsere gemeinsame Geschichte schreiben, was ich auch tat. Es wurde eine Autobiografie, die so viele intime Momente enthielt, dass ich beschloss, sie niemals zu veröffentlichen. Aber, ich hatte zum ersten mal 500 Seiten an einem Stück geschrieben.
Ich stieß auf die Serie "True Blood". Konsumierte in kürzester Zeit alle Folgen. Las alle Bücher. Die Bücher gefielen mir nicht. Aber mein Interesse an Vampirgeschichten war geweckt.
Ich fand die Black Dagger Serie von J.R. Ward und war begeistert. Ich las mehr. Bücher über geile Gestaltwandler, über eiskalte Mediale, übersexy Erzengel. Sie hatte alle etwas gemeinsam:
Die Protagonisten waren männlich, umwerfend attraktiv und die Frauen flogen auf sie. Ich war infiziert!
Langsam formten sich in meinem Kopf meine eigenen Wunschtraum-Männer. Auf einmal standen sie neben mir: Solutosan, Xanmeran, Patallia, Meodern und Tervenarius.
Sie wollten unbedingt geschrieben werden! Hatte ich eine Schreibpause, zwangen sie mich Kurzgeschichten über ihre Wartequalen zu schreiben. Sie waren erst wieder zufrieden, wenn ich an meinem Rechner saß. Dann diktierten sie mir die Geschichte der Duocarns.Ich weinte mit ihnen und lachte, wenn sie es taten. Ihre Charactere formten sich immer weiter. Aus den unbesiegbaren, unsterblichen Außerirdischen wurden sensible Männer mit tiefen Gefühlen. Sie verliebten sich.
Ich hatte mir eigentlich nie über homosexuelle Dinge Gedanken gemacht. Aber plötzlich waren Patallia und Tervenarius verliebt - in Männer. Zwei tiefgründige Liebesgeschichten entstanden, die sich - selbst nach 1500 Seiten - noch erhalten haben.
Natürlich sind all diese Beziehungen von Höhen und Tiefen bestimmt. Besonders einer meiner Lieblings-Charactere, Smu, ist immer wieder Verlockungen durch andere Männer ausgesetzt. Die Duocarns jedoch binden sich an ihre Partner - in Freud und Leid. Jahre, Jahrzehnte - für die Ewigkeit.
Es entstand langsam das Problem Frauen in die Geschichte einzuflechten. Meine Story wurde immer schwuler. Ich muss gestehen, dass ich dieses Frauenproblem im Moment immer noch habe und erkämpfe den weiblichen Wesen ständig ihren Platz. Meine Lieblinge sind und bleiben die Duocarn-Männer.


Werkschau


Kommentare:

Duocarns - Erotic Fantasy books hat gesagt…

Mein bisher schwierigstes Interview. Bei der Frage mit dem Herschenken war die Luft definitiv raus ;)

schreibtalk hat gesagt…

Liebe Pat, hihi, ich hoffe, es hat dennoch Spaß gemacht.

Herzlich,
ELsa

Anonym hat gesagt…

Finde die wiederholten Antworten ein bisschen ... ;) Ansonsten ist es gut.