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Rezensionen

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22. Oktober 2012

Marc F. Bloom, Sustainable Impact – Thriller



Der junge Doktorand Richard Hirlinger trifft für einen Forschungsaufenthalt auf dem Cerro Paranal, dem weltweit leistungsfähigsten optischen Observatorium, in Chile ein. Kurz darauf entgeht er nur knapp einem Unfall, bei dem der führende Experte der Exoplaneten-Forschung unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt. Bei seinen Nachforschungen macht Richard eine erschreckende Entdeckung, die ihn selbst zum Gejagten macht. Langsam ahnt er, dass er sich mitten in einer weitreichenden Verschwörung befindet, die eine unerwartete Wendung nimmt.



Leseprobe:


1             Gegenwart – Flatbush Avenue, Prospect Park (Brooklyn, New York) – 27. Oktober 16:33 Uhr Ortszeit

Erlebte er gerade den Anfang vom Ende oder war das die Chance für einen Neuanfang? Richard Hirlinger grübelte seit seiner Abfahrt in Manhattan unentwegt über diese Frage. Die schmale Treppe, die von der U-Bahn-Station hinauf ans Tageslicht führte, war menschenleer. Auch auf der Straße waren nur wenige Taxis unterwegs. Die Stadt wirkte verlassen. Dafür war die Luft ungewöhnlich klar und der Himmel war stahlblau, ohne die typischen grauen Schleier über New York.
Richard folgte der Flatbush Avenue nach Norden. Bis zum vereinbarten Treffpunkt waren es nur wenige Hundert Meter. Viel zu früh erreicht er die Treppen hinauf zum Seehundfelsen. Richard blickte auf seine Uhr. Um fünf werden die letzten Besucher den Propect Park Zoo verlassen. Auf einer Bank unter den Bäumen beobachtete er die Familien mit ihren Kindern und musste dabei unweigerlich an Karens Geheimnis denken. Es gab gar keinen anderen Weg, als den Plan der letzten Nacht umzusetzen. Waren das unterwegs nicht schon die ersten Anzeichen gewesen. Die leeren Straßen, die verstörten Menschen, das Geschäftsleben war zum Erliegen gekommen. Richard zog sein Smartphone aus der Jackentasche und begann durch die letzten Meldungen zu browsen. Interkontinentaler Flugverkehr zusammengebrochen – Rationierung von Rohstoffen hat begonnen – Bevölkerung verhält sich unerwartet besonnen – Unterstützer versammeln sich vor dem UN-Hauptquartier – Letzter Tanker verlässt die am stärksten betroffene Region – Die Menschheit hat nur wenig Zeit bekommen, ihre wichtigste Entscheidung zu treffen... Die Meldungen überschlugen sich seit den frühen Morgenstunden. Weltweit gab es nur noch das eine Thema. Was für ein Einschnitt. Aber wie würde sich die Entwicklung der letzten Tage und Stunden fortsetzen. Richard steckte das Smartphone zurück und blinzelte in die Nachmittagssonne. Plötzlich bemerkte er die ungewöhnliche Ruhe. Kein Verkehr, kein Hupen. Nur das Zwitschern der Vögel erfüllte die Luft. Die Zoo-Besucher hatten den Platz inzwischen verlassen. Richard beobachtete einen älteren Mann in zerrissenen Sachen, der ein Fahrrad mit Plastiktaschen am Lenker in Richtung Park schob, als die unwirtliche Ruhe durch das sanfte Surren eines Zwölf-Zylinders durchbrochen wurde.
Unten auf der Straße rollte eine schwere schwarze Limousine langsam zum Parkeingang. Durch die dichten Baumreihen drang kurz darauf das dumpfe Brummen mehrerer großer Fahrzeuge. Richard beobachtete durch die rotbraun-verfärbten Blätter, wie fünf schwarze Wagen mit abgedunkelten Scheiben die haltende Limousine von vorne und hinten blockierten. Noch bevor die Geländewagen zum Stehen gekommen waren öffneten sich die Türen und acht Männer in dunklen Anzügen und mit Ohrhörern umringten die Limousine. Zwei Männer zogen eine Waffe und zerrten an der Hintertür der gepanzerten Limousine. Für einige Augenblicke herrschte Verwirrung unter den dunkelgekleideten Männern. Ein Mann fasste sich an den Hörer in seinem Ohr. Dann öffnete sich die Hintertür der Limousine.
Richard hielt den Atem an. Instinktiv hatte er sich in das Buschwerk hinter einer weißgetünchten Parkbank geworfen und beobachtete die Szene durch einen schmalen Spalt in der Rückenlehne. Dann stieg ein Mann aus der Limousine und Richard blieb das Herz stehen. Hatten sie ihn doch bekommen. Keine zehn Stunden waren vergangen. Die beiden bewaffneten Männer hielten ihre Pistolen im Anschlag. Zwei der anderen führten den Mann zu einem der dunklen Geländewagen und drückten ihn mit Bestimmtheit auf den Rücksitz. Dann stiegen sie ein und wenige Augenblicke später rauschten die fünf Geländewagen mit aufheulenden Motoren davon. Der Spuk war so schnell vorbei wie er begonnen hatte.
Richard kauerte bewegungslos auf dem Boden. Er wagte kaum zu atmen. Was war geschehen. Alles war so schnell gegangen. Wie sollte der große Plan jetzt weitergehen. Was würde jetzt aus ihm, was aus Karen. Nach einer viertel Stunde kletterte er aus seinem feuchten Versteck und streifte Blätter und Erde von seinen Hosenbeinen. Er musste weg von hier. Noch wusste er nicht so viel von dem Plan, aber er erinnerte sich an die Erlebnisse, von denen Robert Feldheimer berichtet hatte. Ohne seine Gedanken zu vollenden begannen seine Beine zu laufen. Einfach weg. So schnell wie möglich weg von hier. Instinktiv rannte er der Sonne entgegen. Die schwachen Strahlen verschwanden langsam hinter den Bäumen. Immer tiefer lief er in den Park hinein in Richtung Westen, dem wärmenden Licht entgegen. Bald schon begannen seine Oberschenkel zu brennen und jeder Atemzug stach in der Seite. Aber er rannte einfach nur weiter. Nach einigen Hundert Metern gelangte er durch eine kurze runde Unterführung an einen See. Die Blätter der Laubbäume leuchteten in der untergehenden Abendsonne in allen Gelb-, Braun- und Rottönen über den glatten Spiegel des Sees. Richard zog keuchend nach Luft. Dann plötzlich klingelte sein Smartphone. Mit einem Klingelton, den er nicht erwartet hatte. Schnaufend schwang er sich über einen kniehohen Zaun und suchte Deckung hinter dem Stamm einer mächtigen Eiche.
„Ja bitte?“, krächzte Richard mit trockener Kehle in das Mobilteil.
„Hallo Richard, ich hoffe, Du bist nicht allzu erschrocken“, meldete sich eine bekannte Stimme am anderen Ende in die Leitung.
„Bill? Gerade eben sind Sie doch… Ich meine die Männer haben Sie doch“, stammelte Richard zwischen seinen schweren Atemzügen.
„Das war wirklich realistisch, nicht wahr“, lachte ihm die Stimme entgegen.
Richard nahm den Hörer vom Ohr und überprüfte die eingeblendete Nummer. „Das kann aber doch nicht wahr sein.“
„Keine Sorge Richard. Mir geht es gut. Das eben war nur ein kleines Ablenkungsmanöver. Ich hoffe, es hält sie mir ein paar Tage vom Leib.“
„Dann waren Sie das eben gar nicht?“
„Aber nein. Mir war klar, dass sie mich nach meinem Auftritt gestern zu sich einladen würden“, lachte die Stimme in die Leitung. „Jetzt aber schnell, Richard. Geh runter zu den Sportplätzen Richtung Süden. Dort wird Dich mein Helikopter am Park abholen. Ich erwarte Dich in einer Stunde. Und bring auch Karen mit.“ Dann beendete der Mann am anderen Ende der Leitung das Gespräch.


2             Vier Jahre zuvor – Long Island (New York, USA) – 26. Oktober

Der 26. Oktober brachte wieder schwere Unwetter. Mit klammen Fingern fuhr der Einundfünfzigjährige immer wieder über die in den regennassen Marmor eingravierten Namen. Die tief hängenden Wolken entleerten sich seit den frühen Morgenstunden. Der Wind trieb Blätter über die Rasenfläche des Parks am Rande der Gardiners Bay. Die Heftigkeit des Herbststurms übertraf ein weiteres Mal die Vorjahre. Die in der Atmosphäre gespeicherte Energie suchte sich ein Ventil. Ein heftiger Sturm trieb vom Atlantik her starke Regenfälle auf die Küste. Seit Tagen hatte es wie aus Eimern geregnet. Die meisten wohlhabenden Einwohner der Hamptons zogen es daher vor, diesen Teil des Jahres in der Stadt zu verbringen. In der Mitte des Parks, auf einer Wiese zwischen zwei hoch gewachsenen Kastanienbäumen kniete ein ergrauter Mann im Regen und starrte auf die vier Namen in der weißen Marmorplatte am Boden. Er spürte, wie seine Knie tiefer in den aufgeweichten Boden versanken. Der Wind peitschte in dicken Tropfen gegen sein Gesicht und spülte die Tränen aus seinen Augen. Blitze erhellten für Sekundenbruchteile das weitläufige Anwesen. Doch der einst stolze Mann verharrte regungslos und in sich gesunken. Seine Kleider waren nass bis auf die Haut. Das Frösteln nahm er nicht mehr wahr. Innerlich fühlte er sich leer. Ein dumpfer Schmerz legte sich um seinen Brustkorb. Ein krachender Donner ließ ihn schaudern. Genau ein Jahr war seit jener grausamen Katastrophe vergangen. Hier im Park war seine Frau glücklich gewesen. Zusammen mit den Kindern hatte sie hier oft den Sommer verbracht. Unbeschwerte Tage am Strand. Tage in der Sonne. Partys mit Freunden. Meist hatte er davon nur am Telefon auf einer seiner vielen Geschäftsreisen gehört. Die Erinnerungen an seine Frau und die Kinder fühlten sich an wie eingefroren. Der Schmerz ließ sich durch nichts lindern. Er hatte alles verloren. Plötzlich, unerwartet und ohne die Chance auf einen Abschied.
Durch den tiefen Verlust hindurch blickte er auf sein Leben in einer nie da gewesenen Klarheit. Es erschreckte ihn. Alle Prioritäten waren in einem einzigen Moment auf das Schrecklichste in Frage gestellt. In geschäftlichen Dingen hatte er die Kontrolle niemals aus der Hand gegeben. Plötzlich aber war sein Weltverständnis erschüttert. Zweifel und Selbstvorwürfe fraßen sich durch seine Seele. Nach quälenden Wochen, gelähmt von Trauer und am Rande des Wahnsinns, hatte er einen Entschluss gefasst: Der Erkenntnis mussten endlich Taten folgen.
Einsam starrte er auf die Marmorplatte. Wasserpfützen sammelten sich immer wieder über den Namen seiner Frau und seiner drei Kinder. Dann schreckte er elektrisiert zusammen. Für einen Sekundenbruchteil erleuchtete ein gleißend heller Blitz den Park. Die ohrenbetäubende Entladung der atmosphärischen Energie ließ die Luft von Elektrizität knistern. Ein Schauer erfasste seinen ausgekühlten Körper. Augenblicklich war ihm klar, wie er seiner Familie für immer ein Zeichen setzen würde. Entschlossen erhob er sich von der kalten Marmorplatte und fühlte sich bereit zu einer tiefgreifenden Veränderung, für die er alles aufs Spiel setzen musste. Selbst seine größten Transaktionen würden dagegen wie Fingerübungen erscheinen. Möglicherweise würde er diesen Plan auch nicht selbst vollenden können, aber auch dafür würde er Vorkehrungen treffen.


3             Gegenwart – Atacama Wüste (Chile) – 13. September, 16:33 Uhr Ortszeit

Richard Hirlinger blickte durch die staubige Frontscheibe des zehnsitzigen Busses, der langsam die Steigung hinauf dröhnte. Die vier silbernen Kuppeln strahlten im Sonnenlicht. Er war seit dreißig Stunden unterwegs. Die letzten Kilometer hatte ihn die Panamericana als staubige Schotterpiste durch die Atacama-Wüste geführt. Immer mehr kämpfte er gegen die Müdigkeit an und seine Wirbelsäule schmerzte. Aber hier oben sollte sich sein großer Traum erfüllen. In den kommenden Wochen konnte er am modernsten und leistungsfähigsten optischen Observatorium der Erde arbeiten. Wenn alles glatt lief, konnte er seine Doktorarbeit in der Rekordzeit von drei Jahren abschließen. Der Gipfel des 2.635 Meter hohen Cerro Paranal kam immer näher und das Observatorium kam wieder hinter den braunen Felsen ins Blickfeld. Eine der aufwendigsten und komplexesten Anlagen, die die Wissenschaft zur Suche nach den Ursprüngen des Lebens hervorgebracht hatte, lag mitten in einer der lebensfeindlichsten Landschaften der Erde.
Normalerweise mussten Doktoranden auf Messungen anderer Wissenschaftler zurückgreifen oder konnten sich im Idealfall den Messreihen anderer Wissenschaftler anschließen. Für Richard war die Einladung zur Europäischen Südsternwarte daher wie ein Sechser im Lotto. Doch er wusste auch, dass er sie letztlich den hervorragenden Beziehungen seines Doktorvaters zu verdanken hatte, auch wenn die Vergabekommission des Paranal sein Dissertationsthema als überaus wegweisend für die Suche nach den Brutstätten des Lebens im Universum eingestuft hatte. Zwei Beobachtungsreihen an einem der vier modernen 8,2-Meter Teleskope hatte man für ihn reserviert. Wenn nötig konnte er noch eine Verlängerung bekommen. Aber mit mindestens 350 klaren Nächten im Jahr und der Abgeschiedenheit von menschlichen Einflüssen in Form von Staub und Streulicht rechnete Richard mit den besten Voraussetzungen für seine Arbeit. Vielleicht würde er sie sogar noch vor seinem achtundzwanzigsten Geburtstag abschließen können. Während Richard da saß und geistesabwesend aus der staubigen Frontscheibe starrte, fiel sein Blick auf eine junge Frau, die mit eng anliegenden Sportsachen die Straße hinauf joggte. Ihr zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenes Haar wippte rhythmisch bei jedem Schritt. Im Vorbeifahren trafen sich ihre Blicke und Richard hielt den Atem an. „El dulce“, murmelte der Fahrer und kaute seinen Zigarillostummel von einem Mundwinkel in den anderen. Richard hörte ihn nicht, stattdessen verfolgte er ihre Bewegungen bis sie hinter den braunen Felsen der nächsten Kurve verschwunden war.
Als sich der kleine ESO-Transporter wenige Minuten später dem Basis-Camp näherte und die holprige Piste durch eine breite Teerstraße abgelöst wurde spürte Richard wie sehr ihm der 23-stündige Flug von München nach Antofagasta und die letzten Kilometer mit dem in die Jahre gekommenen Kleinbus in den Knochen steckten. Die dünne Höhenluft der Anden tat ein Übriges. Mit zusammengepressten Kiefern unterdrückte er ein Gähnen. Der chilenische Fahrer hatte während der zweieinhalbstündigen Fahrt schweigend auf dem aufgerauchten Stummel eines Zigarillos gekaut. Als die ersten Gebäude in Sichtweite kamen ließ er den Motor aufheulen. Das Gelände mit den Werkstatt- und Verwaltungsgebäuden, den Wohncontainern und dem zur Hälfte unterirdisch gelegenen Hotel war menschenleer. Nur einige Pick-ups parkten schräg vor dem Gebäude, auf das auch der Fahrer zusteuerte. Richard zog die Fleece-Jacke an und fuhr sich mit beiden Händen über seinen glattrasierten Schädel. Auf der Zufahrtsstraße unterhalb der Teleskope reflektierte die Scheibe eines losfahrenden Wagens für einen kurzen Augenblick das Sonnenlicht. Die Müdigkeit ließ Richard am ganzen Körper frösteln. Doch beim Blick zu den 300 Meter höher gelegenen silbernen Teleskopkuppeln fühlte er sich, wie zuletzt bei der Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis von 1999. Wochenlang hatte er sich zusammen mit seinem Bruder darauf vorbereitet, das Teleskop mit einem Sonnenfilter ausgerüstet und den erwarteten Verlauf studiert. Die eigentliche totale Sonnenfinsternis, in der die Scheibe des Mondes vollständig die Sonne verdeckte, dauerte nur wenige Minuten. Die Temperatur fiel dabei merklich ab, begleitet von einem kurzen böigen Windzug. Das Licht war unnatürlich bleigrau und ging zum Horizont für einen kurzen Augenblick in eine orangerote Färbung über. Ein eindrucksvolles und unvergessliches Naturschauspiel. Zugleich war es aber auch das letzte gemeinsame Erlebnis, das er mit seinem Bruder verbringen konnte. Thomas Hirlinger hatte Richards Begeisterung für die Sterne und das Weltall geteilt. Auch er war fasziniert von der unvorstellbaren Größe des Universums und der Möglichkeit, dass es irgendwo in dieser unendlichen Weite Orte geben könnte – wahrscheinlich sogar geben musste – an denen alle erforderlichen Parameter zusammen passten, so dass Leben entstehen konnte. „Richard, Du musst mir versprechen, nach diesen Orten zu suchen. Dort werden wir uns wiedersehen“, hatte Thomas zuletzt immer wieder zu Richard gesagt. Richard hatte sich die Worte seines Bruders in den Wochen des Abschieds immer wieder in Erinnerung gerufen und die Vorstellungen seines jüngeren Bruders zu seinen eigenen werden lassen – obgleich sein naturwissenschaftlich geschulter Verstand die Vorstellung als unendlich naiv abtat. (...)


Rezension folgt ...


Der Autor:
Marc F. Bloom wurde 1970 geboren und lebt mit seiner Familie in Hessen. Nach dem Studium der Physik promovierte er in Wirtschaftswissenschaften und war als Unternehmensberater tätig. Inzwischen arbeitet er im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Nicht nur beruflich interessiert er sich für Naturwissenschaften, Energie, Nachhaltigkeit und die grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit. Sein Motto: There ain’t no such thing as a free lunch.



Twitter: MarcFBloom


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