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Rezensionen

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17. Oktober 2012

R.D.V. Heldt, Wolf-Rüdigers schwerer Gang zum Arbeitsamt



Auch ich weiß ein Lied
davon zu singen. Als die Buchhandlung, mein 2. Wohnzimmer über vierzig Jahre lang, schließen musste, stand ich da. Vor der Referentin auf dem Arbeitsamt. Ist man über fünfzig, bekommt man keine Arbeit mehr. Schon gar nicht, wenn man, wie es heißt, „überqualifiziert“ ist. Übersetzt heißt das, man ist zu teuer, weil die vielen Arbeitsjahre gehaltstechnisch angerechnet werden müssen. Junge Kräfte sind billiger, ganz klar.

Meine Güte, fast auf jeder Seite des Buchs
musste ich nicken, grinsen, „genau!“ sagen, die Autorin hat das echt auf den Punkt gebracht. Der aufgeblasene Apparat, die wenig empathischen Berater, denen man so was von wurscht ist, die Not, in der man steckt, gerät man in die Arbeitslosigkeit.
Ganz köstlich auch das Gespräch mit dem Herrn „Fallmanager“, der dem armen Kerl den Entwurf seiner Bewerbung um die Ohren haut. Woher sollte Wolf-Rüdiger (ebenso wie ich), die wir Jahrzehnte keine Bewerbungen schreiben mussten, wissen, wie man das heutzutage macht? Aber statt zu helfen, wird man gemaßregelt, ja, so ist das.

Und dann das Klinkenputzen
diese Demütigung, abschätzig von Personalchefs in Firmen gemustert zu werden, mit dem Ergebnis, dass man zu alt und zu teuer ist. Einen Job annehmen, für den man überqualifiziert ist und unterbezahlt wird, das alles ist zum aus der Haut fahren, aber leider geht es vielen Menschen so wie Wolf-Rüdiger und mir. Schlechte Zeiten sind das.

Mit leichter Hand erzählt
die Autorin diesen Canossa-Gang des Protagonisten. Wer jemals arbeitslos war oder ist, wird sich nicht mehr allein fühlen, wenn er das Büchlein gelesen hat.



Die Autorin
R.D.V. Heldt, 1954 in Niedersachsen geboren.
Meine Liebe zur Schriftstellerei entdeckte ich bereits in jungen Jahren, indem ich kleine Gedichte und Geschichten schrieb.
Nach meinem Abschluss als Bürokauffrau arbeitete ich viele Jahre als Personalsachbearbeiterin und Mitarbeiterbetreuerin in großen deutschen Unternehmen. Durch meine Tätigkeit lernte ich viele Menschen mit verschiedenen Charakteren kennen. Hier wurde mir bewusst, dass man mit jedem gut auskommen kann. Es liegt immer daran, wie man selbst auf die Menschen zugeht. Lerne erst alle kennen, bevor Du sie beurteilst.
Diese Erkenntnis spiegelt sich auch teilweise in meinen Büchern wieder und es wäre schön, wenn sie als Botschaft verstanden würde und aus dem häufigen „Gegeneinander“ wieder ein „Miteinander“ wird.
Ich habe mich auf kein bestimmtes Genre festgelegt.
Nicht etwa aus Unentschlossenheit oder Nichtwissen, sondern um durch meine Bücher eine umfangreiche Leserschaft anzusprechen. Warum soll man sich nur auf Erwachsenenbücher versteifen, wenn Ideen für Kinderbücher da sind und umgekehrt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Warum sollte man nur in der Kategorie Belletristik schreiben, wenn man auch am Kochen und Backen Interesse hat.
Diese Überlegungen führten dazu, dass ich heute in verschiedenen Genres zu finden bin, um dadurch den unterschiedlichen Lesergruppen eine Freude mit meinen Büchern machen zu können.
Als erstes entstand die Idee zu meinem Buch „ Kai – Der Auserwählte“. Eine Kinder-Fantasygeschichte, ganz ohne Gewalt und mit vielen fantasieanregenden Kapiteln für Kinder ab 8 Jahren.

R.D.V. Heldts Bücher gibt es in ALLEN großen Shops. Zum Teil auch als Printausgabe.

Hier der Link zum Blog, der neben schönen Videos auch alle meine Bücher zeigt.
Dieser ist allerdings kein aktiver Blog (Zeitmangel) , sondern nur ein Infoblog über mich. http://ritahansi.blogspot.de/


R.D.V. Heldt, Wolf-Rüdigers schwerer Gang zum Arbeitsamt

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