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Rezensionen

Gerne stelle ich Ihr Buch vor.

5. November 2012

Kerstin Werner, Gefühle zeigen erlaubt

Dieses Buch hat ein klares Ziel: Persönliche Weiterentwicklung!
25 Kurzgeschichten laden dich auf eine Entdeckungsreise ins Innere ein.


Lass sie auf dich wirken und erlaube dir, Gefühle zu zeigen.
Die Geschichten sind ein Geschenk ans Unbewusste und lassen viel Freiraum zur Interpretation.
Jeder kann sich wiederfinden und wird von Lösungsmöglichkeiten erfahren, von denen er bislang noch nichts wusste. Freue dich darauf!



Rezensionsversuch:

Nachdem ich dieses Buch lektoriert habe, ist es nicht ganz einfach, darüber zu berichten. Dennoch ist mir wichtig, etwas zu den Geschichten und den darin enthaltenen Gedanken zu sagen.

Bedingt durch gemeinsame Arbeit mit der Autorin bin ich den Texten sehr nahe gekommen, buchstäblich in die Protagonisten hineinversetzt worden, bin in das, was sie erleben, eingetaucht, durfte oder musste spüren, welche Gefühle sie treiben, was sie verletzt und was sie letztendlich Berge bewältigen lässt, um schließlich den Weg der Erkenntnis zu finden und damit den Beginn der Heilung.

Das war eine sehr schöne Arbeit, während der auch ich wichtige persönliche Impulse geschenkt bekam.

Ein wichtiges Buch für jene, die noch auf dem Weg sind, aber auch für die Leser, die schon wissen, wo es lang geht, um einfach mal zu reflektieren, wie es war, als sie selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen haben.

Elsa Rieger


Leseprobe:

Der Umgang mit Ängsten

Patrick war mit seinen neunzehn Jahren ziemlich reif und vor allem lernbereit. Er wollte sein Leben meistern, so gut es ging, in Achtsamkeit mit sich selbst und mit den anderen Menschen. Doch er hatte eine Schwäche: Er konnte nicht auf andere Menschen zugehen, war extrem schüchtern und traute sich selbst wenig zu. Um etwas lockerer zu werden, griff er in Gesellschaft gerne zum Alkohol.

Sein Patenonkel Klaus hatte ihm viel mit auf den Weg gegeben. Seitdem er wusste, dass er an Krebs erkrankt war, wollte er sein Leben, so gut es ging, genießen. Er hatte Patrick zwei Wochen auf eine Insel mitgenommen, wo sie ohne Strom und Wasser in einem Holzhaus lebten, damit Patrick sieht, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Damals hatte er verstanden, dass nicht die äußeren Werte wichtig sind, sondern die inneren. Das, was jeder in sich trägt.

Patrick war damals wie verändert, als er von der Insel heimkam. Er trank nicht mehr so viel Alkohol wie vorher, wenn er mit seinen Kumpels rausging. Er wanderte häufig in die Natur hinaus, um die Stille zu genießen, denn er wusste nun, dass alle Antworten auf seine Fragen in ihm selbst zu finden waren. Aber dazu brauchte er Ruhe. Oder einen Menschen, der ihm half, die Antworten sichtbar zu machen. Wenn er nicht weiter wusste, suchte er seinen Patenonkel auf.

Doch Klaus hatte nun Krebs im Endstadium und Patrick wusste, dass er sterben würde. (...)


Die Autorin
Kerstin Werner, Fotografin und Autorin, wurde 1973 in der wunderschönen Eifel geboren,
wo sie auch heute lebt und arbeitet.
Kreativität, Inspiration und Humor sind ihre größten Stärken.
Sie liebt nicht nur das Schreiben, sondern ebenso das Fotografieren.

Mehr über die Autorin findest du auch:
1. auf ihrer Webseite: www.kerstin-werner.de
2. auf Facebook: www.facebook.com/WerKer




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Kommentare:

James Henry Burson hat gesagt…

Über die Person, finde ich den Weg zum Buch.
Kerstin durfte ich kennenlernen.
Es begegnete mir ein aufgeschlossenes Wesen, mit optimistischem Blick - der sich in ihrer Fotografie und den Büchern ausdrückt.
Ihre Geschichten malen Bilder und sie gibt ihnen eine Sprache.
So werden sie lebendig - was will man mehr?
Gruß, James.

Kerstin Werner hat gesagt…

Liebe Elsa,
ich danke dir ganz herzlich für dein Lektorat, durch das ich viel gelernt habe.
Auch danke für diese Rezension, die scheinbar nicht ganz so leicht war, was ich verstehen kann.
Du bist ein toller Mensch.
Das signierte Exemplar geht heute auf den Weg zu dir.
Ganz liebe Grüße
Kerstin

schreibtalk hat gesagt…

Lieber James, du hast völlig recht mit deiner Einschätzung der Autorin!

Liebe Kerstin, es hat Freud gemacht, mit dir zu arbeiten, und ich bin froh, dass du zufrieden bist damit.

Vielen Dank für dein Lob, ich freu mich auf das Buch!

Liebe Grüße
ELsa