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6. Januar 2013

Danka Todorova , Der Weg der Wikinger nach Grönland





Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Weg der Wikinger nach Grönland. Gegenstände der Untersuchung sollen zum einem die verschiedenen Phasen der Wikingerexpansion und die Ursachen derselben sein, zum anderen der Weg der Wikinger von England nach Norden.
Die Absicht der Untersuchung ist es zu zeigen, dass die Wikinger aus dem Wunsch nach Handel und ihrer Gier nach Silber nach Norden gefahren sind.






Leseprobe:

2.1 Begriffserklärung

Die Wikingerzeit bildet einen Abschnitt der nordeuropäischen Geschichte, der von Archäologen, Historikern und Philologen untersucht wird.
Wikinger bzw. Wikingerzeit sind Begriffe, die einer genaueren Erklärung bedürfen.
Zunächst bezeichnen sie einen chronologischen Horizont, der das 9., 10. und die erste Hälfte des 11. Jahrhundert umfasst. Der Beginn wird im Jahre 793 angesetzt, als das Kloster Lindisfarne an der schottischen Ostküste überfallen und geplündert wurde. Als Ende gilt 1066, als Wilhelm der Eroberer nach seinem Sieg in der Schlacht bei Hastings die Herrschaft in England antrat.
Im Hinblick auf die Chronologie setzt der Begriff Mittelalter nach skandinavischem Gebrauch erst nach der Wikingerzeit ein. Das Kerngebiet bilden Teile der heutigen Königreiche Dänemark, Schweden und Norwegen. Von diesen Gebieten aus nahmen die Wikingerzüge ihren Ausgang.
Im engeren Sinne gehörten auch Regionen dazu, die von den Skandinaviern entdeckt und kolonisiert wurden und somit langfristig oder gar auf Dauer eine nordeuropäische Prägung erhielten. Das gilt für die Färöer sowie für Island und Grönland.
Es gibt viele Arbeiten, in denen der Begriff vikingr untersucht wird. Der Begriff Wikinger leitet sich vermutlich von dem altnordischen Substantiv víkingr ab, das „Rauben, Plündern, auf Beutezug sein“ bedeutet. Andere Wortherleitungen gehen von vikva (von der Stelle rücken, bewegen, sich bewegen) oder norwegisch vige (weichen) aus. Als Vík bezeichnet man auch eine kleine Bucht, in der das Ufer zurückweicht, also die ursprünglichen Siedlungsplätze der späteren Wikinger. Eine weitere Theorie leitet „Wikinger“ vom lateinischen Wort vicus ab, das fahrende Männer bezeichnet, die von Hafen zu Hafen ziehen. Das Wort ist älter als die Wikingerzeit und bereits im angelsächsischen Wídsíð belegt.
Die größte Zustimmung findet nach Boyer die Auffassung, dass vikingr auf das altnordische vik (Bucht, kleiner Meerbusen) zurückzuführen sei. Ein vikingr wäre daher ein Mann, der von Bucht zu Bucht fährt, um zu plündern, oder in einer Bucht vor Anker liegt, um von dort eine Überraschungsattacke auf einen zufälligen Gegner, egal ob Feind oder Handelsschiff, zu unternehmen.
Es stellt sich außerdem die Frage, ob diese Erklärung die Bedeutung „Pirat“ bzw. „Räuber“ semantisch ausreichend stützt. Denn dann könnte jeder fliegende Händler, der die norwegischen und isländischen Küsten entlang fuhr, als vikingr bezeichnet werden.
(...)


Die Autorin
Danka Todorova wurde im April 1958 in einer Unternehmerfamilie in Bulgarien geboren. Nach dem Studium der bulgarischen Philologie und des Lehramts, einer Ausbildung als Radiokorrespondentin sowie Lehrtätigkeiten in verschiedenen Schulen des In- und Auslands ist Todorova seit 2000 als Autorin und psychologische Beraterin und Coach in Karlsruhe tätig.
Sie ist Autorin von Gedichten, wissenschaftlichen Büchern und des Bilderbuchs „Der kleine Dino Doni und seine Freunde“, die auch in Bulgarien veröffentlicht wurden. Ihr Roman „Tor zur Liebe“ wurde 2011 veröffentlicht.



Danka Todorova , Der Weg der Wikinger nach Grönland


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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank liebe Elsa!
lg
Danka

schreibtalk hat gesagt…

Sehr gern, liebe Danka! Herzlich, Elsa