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Rezensionen

Gerne stelle ich Ihr Buch vor.

27. Mai 2013

What The Hell Are eBooks?


3D rendering of the word ebook connected to a computer mouse
 Stock Photo - 9548859


Fragte ich mich vor noch nicht allzu langer Zeit. Ich informierte mich und kam zu folgendem Ergebnis:
Ein eBook ist noch weniger Buch als ein Hörbuch. Letztgenanntes besteht wenigstens zumeist aus einer CD, die man angreifen kann. Das eBook jedoch kann man zwar auf unterschiedliche Lesegeräte laden, aber niemals berühren. Es besteht nur aus bestimmten Datenmengen, die kilobyte, oder kurz ›kb‹ genannt werden. Also werden wir das eBook nicht in den Händen halten, die Struktur des Einbands fühlen können, oder die Seiten rascheln hören.
Ich war fast 40 Jahre lang Buchhändlerin. Ich hielt druckfrische Bücher in meinen Händen, antiquarische, aus denen beim Aufschlagen Staubwölkchen hochstiegen, kam mit handgeschöpften Blättern von Faksimileausgaben in Streichelkontakt, eben Büchern aller Art.
Was nun sollte mich bewegen, eBooks, solche doofe Datenüberträge, auch nur aus der Ferne anzuschauen?
So kam es, dass ich mich lange Zeit tapfer dagegen wehrte. Sowohl als eingefleischte Leserin als auch in meiner Funktion der Autorin. Dann schenkte mir ein lieber Freund einen eBook-Reader. Zögernd probierte ich ihn aus. Ebenso unsicher verlegte ich meinen ersten Geschichtenband in dieser Form.
Nun, was soll ich sagen?
Derart bequem haben ich noch nie einen Haufen Bücher mit mir nehmen können, der mir jederzeit und allerorts zur Verfügung steht. Derart viele Leser hatte ich mein ganzes mühsames Schreiberleben noch nicht gehabt, wie jetzt, seit ich meine Texte in eBook-Format anbiete. Natürlich schätze ich das Buch aus echtem Schrot und Korn weiterhin, und es wird stets meine große Liebe bleiben. Doch sich deswegen der innovativen Idee des Luftbuches – oft mit hochinteressantem und schwerwiegendem Inhalt – verschließen?
Was mich angeht, nicht mehr. So etwas Praktikables wie das eBook darf man ruhig in seinen Alltag einlassen. Es tut nicht weh, glauben Sie mir!

Elsa Rieger

22. Mai 2013

James Henry Burson, Ein wenig über die Seele reden


Gedanken, die auf der Seele brennen, herausgelassen wirken sie befreiend. Eine Sammlung von Poesie, die im Alltag zur Entspannung dient und auch als Lebenshilfe dienen kann.


Der Zorn
Der dich am Leben hält.
Die Gegner klein erscheinen lässt.
Wenn das Blut kocht.
Mord deine Gedanken beherrscht.
Lebst du dann?
Ja, auch dann.



Rezension

Einmal zart, dann wieder hart

wie das Leben einem nun mal mitspielt. Dem Autor hat es allerhand aufzulösen gegeben, vor allem in jungen Jahren, die er in Kinderheimen, Pflegefamilien und Erziehungsheimen verbrachte. Verstoßen von der unbekannten Mutter. Das hat wohl tiefen Narben hinterlassen. Manche der verfassten Gedanken sind grob, wütend, andere verzweifelt.



Das Wort Entwürdigung kannte ich als Kind nicht.
Fühlen konnte ich es.
Schon sehr früh.



Und trotz allem Lebendigkeit
und absolutes Ja zum Dasein. Auch Dankbarkeit. Sogar der Mutter gegenüber, denn ohne sie wäre James Henry Burson nicht.

 

Glück

Wenn es nichts gibt,  was du in diesem Moment vermisst.
Der tiefste Moment der Entspannung.
Der flüchtigste aller Momente.
Sein. Nichts als Sein.
Weit weg und doch da.

Und das genießen zu können, hat das ehemalige Heimkind gelernt. Das ist sehr viel.

So wandelte ich in diesem Buch
durch die wahnsinnig ehrliche Gedankenwelt des Autors, oft sehr schlicht und einfach formuliert, erdig, direkt. So, wie Leben eben ist. Hässlich, gut, deprimierend, berauschend.

  

Die Kuh

Als Kind wünschte ich mir oft, eine Kuh zu sein.
Nicht mehr und nicht weniger.
Gras fressen, von mir aus auch Milch geben.
Den Bolzenschuss beim Schlachter würde ich nicht mitbekommen.
So träumte ich immer mal laut vor mich hin.
„Spinn nicht so rum“, hörte ich dann oft.
Warum musste mich die Gegenwart immer von der Weide holen...


Es ist schön
dass der Autor wirklich zu sich steht, sich gefunden hat, sein Leben immer wieder neu angepackt hat.


Elsa Rieger


Der Autor

Du hast keine Zukunft, nutze sie, ist die doppelte Botschaft an ein Kind.
Die erste gibt ihm keine Chance - die zweite überlässt ihm selbst, was es daraus macht.
An der Stelle überlasse ich die Beschreibung des Buches gerne einer erfolgreichen Schriftstellerin, die dafür folgende Worte fand:

"Du hast keine Zukunft, nutze sie" - Kurzbeschreibung des Buches, von Carla Berling:
Das ist eine wahre Geschichte.
James wird in Heimen groß. Wut, Rache, Verzweiflung, Einsamkeit, aber auch Liebe begleiten ihn. Es gibt keine Eltern, keine leibliche Familie.
Aber es gibt eine kleine Armee, die ihn führt.
"Du landest mal in der Irrenanstalt!" prophezeit ihm ein Erzieher - und der behält Recht - nur anders, als gedacht.
James wechselt die Seiten.
Er bleibt nicht "das Opfer", er kämpft um sich - und wie!
Ein Buch, das Mut macht, das anrührt und das zeigt: "Hilf dir selbst. Gib nicht auf. Du kannst alles erreichen."




James Henry Burson, Ein wenig über die Seele reden


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19. Mai 2013

Sabine Sigl, Diva Liebe. Unerwartet eins.



Sissy Sander hätte wirklich das Zeug, um zur Champagner-, Prada- und High-Heels-Fraktion zu gehören: Single, hübsch, erfolgreiche Nachrichtensprecherin bei einem Radiosender, witzig und klug. Doch das will sie einerseits gar nicht (na ja, vielleicht einmal im Jahr) und andererseits hat Sissy mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Da ist ihr neuer Chef, der kein gutes Haar an ihrer Arbeit lässt, und da sind Schatten aus ihrer Vergangenheit, die Sissy nicht zur Ruhe kommen lassen. Und da ist ihr Selbstwert. Jämmerlich und klein.
Was nützt es Sissy, in so einer Situation ihrem Traummann über den Weg zu laufen? Dabei ist Alessandro DeMonti, italienisch-stämmiger Österreicher, vermutlich der tollste, schönste und klügste Mann auf dieser blauen Kugel.
Was Sissy nicht wissen kann, ist außerdem, dass ein elendes Pack an Taugenichtsen – sie nennen sich selbst die „Reiter der täglichen Apokalpyse“ – aus Aletheia beschließt, sich genau ihre Radioredaktion vorzuknöpfen. Super. Angst, Wut, Zorn, Ärger und Neid fallen über die ahnungslosen Redaktionsmitglieder her.
Zum Glück existieren in Aletheia, einer geheimnisvollen Simultanwelt, aber auch ganz andere Geschöpfe. So erhält Sissy unerwartet Hilfe von Wesen, an deren Existenz sie nie geglaubt hätte, die ihr Weltbild bis in die Grundfesten erschüttern und die doch so real existieren wie ihr Mikrofon …

Eine Liebesgeschichte, die sich mit nichts vergleichen lässt und die Sie in die fantastische Welt Aletheias entführt. Vielleicht begleiten auch Sie tagtäglich die Wesen Aletheias? – Diva Liebe kratzt an den Grenzen des Denkbaren.

Leseprobe:
2
Die Redaktion
Montag, 17. August
Sissy suchte, halb dem Herzinfarkt nahe, in ihrer wundervoll bunten, aber völlig unpraktischen Handtasche nach dem verdammten Schlüssel für den Haupteingang des Bürogebäudes. Dort befand sich nämlich die Radioredaktion, in der sie arbeitete.
Sie ging ein paar Schritte vom Parkplatz zum Haupteingang. Es war zum Auszucken! Schlechter konnte ihre Laune nicht sein. Leider war es gerade einmal vier Uhr morgens, und die Aussicht auf diesen Frühdienst fühlte sich so prickelnd wie eine Essigdusche ihres Magens an.
Weiter in ihrer Tasche kramend und unansehnlich verkrümmt, näherte sich Sissy fluchend der Eingangstüre zum Gebäude. Just in dem Moment, in dem sie endlich das Band vom Schlüsselbund mit festem Griff umklammern und sichern konnte, öffnete sich die riesige Glastür vor ihr - von innen!
Ein offensichtlich gut gelaunter, verboten schöner Mann hielt formvollendet die Türe für Sissy auf.
Wie peinlich! Sie hatte ihn gar nicht kommen sehen.
Sissy, nach wie vor körperlich in eine Art Yoga-Stellung für Fortgeschrittene verwrungen und sauer auf Gott, die Welt, ihren Chef und das Leben im Allgemeinen, hopste undamenhaft zur Türklinke, ergriff sie rasch und murmelte verschämt ein leises, „Danke“.
Natürlich nicht ohne diesen fremden Mann aus den Augenwinkeln intensiv gemustert und sich selbst in eine Erdspalte gewünscht zu haben. Wow! Wie der aussah!
Der Unbekannte verharrte einen Moment zu lange an der Tür, lächelte sie mit offenem Interesse an und erwiderte schmunzelnd, „Aber gerne“.
Dabei bildeten sich unwiderstehliche, kaum wahrnehmbare Grübchen auf seinen Wangen, und seine Augen funkelten verheißungsvoll.
Aber es war nicht seine umwerfende Schönheit, die Sissy elektrisierte. Irgendetwas in seinem Blick sagte ihr, dass das, was hinter der Oberfläche lag, noch viel spannender war.
Sissy spürte, wie eine Schockwelle durch ihren Körper jagte, und verschwand, so schnell sie konnte, im Gebäude.
Dem Fremden musste es ähnlich ergangen sein, denn er eiste sich mit einem kraftvollen Ruck von der Türe los und zog eiligen Schrittes davon.
So ein interessanter Mann, dachte Sissy, sich nun im Inneren des Hauses in Sicherheit wiegend. Schnuckelig. Wie alt er wohl ist? Ein bisschen älter als ich, so um die vierzig vielleicht?
Das waren jetzt jedoch weder Zeit noch Ort, um sich über jemand anderen ausladend Gedanken zu machen, auch wenn dieser Fremde sämtliche, derzeit angesagte männliche Filmstars zu Anbetungsobjekten für ewig Gestrige herabstempelte. Aber das war ohnehin hinfällig. Sie fühlte sich gerade so sexy wie ein stinkender Turnschuh. Oder so.
Jetzt lautete die Übung, bloß schnell zum Fahrstuhl, rauf in den neunten Stock, rein in die Radioredaktion. Computer aufdrehen, Passwort eingeben und bei den Nachrichtenagenturen aller Welt nachsehen, ob sich die Welt noch drehte.
Die Welt der Nachrichten hatte Sissy wieder voll und ganz in Beschlag genommen.
Ihre diensthabenden Kolleginnen und Kollegen begrüßte Sissy mit einem zerquetschten, „Guten Morgen!“. Dann machte sie sich wortlos an die Arbeit.
Sissys Finger schwirrten über die Tastatur ihres Computers. Eine Meldung nach der nächsten visualisierte sich auf dem Bildschirm.
Mit einem kurzen, routinierten Kontrollblick stellte Sissy sicher, dass sie in Kürze alles, was sie zum Präsentieren der Nachrichten benötigte, auch tatsächlich auf ihrem Bildschirm im fünf Meter entfernten Sendestudio vorfinden würde. Mit der nun freien rechten Hand riss Sissy noch schwungvoll ihren Kopfhörer vom Tisch.
Nur Sekundenbruchteile später stand sie höchstpersönlich am Nachrichtenpult des Sendestudios. Sie glich einer griechischen Statue mit dem Schönheitsfehler des Kopfhörers auf ihrem Haupt, und begann mit samtweicher und zugleich hochprofessioneller Stimme die Nachrichten zu verlesen.
Das war ihre Welt. Das war das einzige in ihrem derzeit eher jämmerlichen Dasein, das sich gut anfühlte.
Sissy war mit der ersten Sendung des Tages so halbwegs zufrieden. Nun wusste auch die Welt, also alle Hörer im kleinen Österreich, dass grundsätzlich alles in Ordnung war. Die Erdkugel drehte sich nach wie vor in der von Physikern erdachten Rotation, somit war nichts geschehen bis auf einen schweren Autounfall und einer in der Nacht zu Ende gegangenen, sinnlosen Regierungssondersitzung zum Thema »Wir können uns die Pensionen nicht mehr leisten«.
In einem Anflug von Selbstzufriedenheit lächelte Sissy.
Rechtzeitig, bevor sie dieses Gefühl einlullte, erinnerte sie sich an die bevorstehende Morgenshow-Redaktionssitzung um neun Uhr mit dem mehr oder weniger neuen Chef, Marke hart wie Kruppstahl und Ich-finde-immer-einen-Fehler. Ihr graute schon jetzt davor. - Ihr übersaurer Magen war ähnlicher Ansicht.
Aber wenigstens hatte Sissy mittlerweile ihr tägliches Morgentief überwunden und war wieder in der Lage Gespräche zu führen. Und blitzartig huschte das Lächeln des Fremden durch ihre Gedanken. Sie konnte nicht anders, es brachte auch sie zum Lächeln.
Dieser intelligente, tiefgründige Blick. Das ist mein Märchenprinz. Ganz bestimmt!
Ihr Bauch kribbelte bei diesem Gedanken unartig und ihr Herz schlug schnell. Auffallend schnell.
Und schon erstarb es wieder, Sissys Lächeln. Er hatte einfach zu toll ausgesehen, um wahr zu sein oder um sich für sie zu interessieren. Schade eigentlich.
Nein. Falsch. Superschade und hundsgemein war das! Welche Frau bekam eigentlich so einen Jackpot-Typen? Sie nicht. - Aus Sissys Sicht eine unumstößliche Tatsache.

***

„Wo ist mein neues schwarzes Hemd?“, rief Markus fragend in Richtung Schlafzimmertüre, die es vorzog, zu diesem Thema vornehm zu schweigen. Eigentlich hatte er von seiner Freundin Jasmin, die aber unglücklicherweise gerade im Bad war, eine Antwort erwartet. Fehlanzeige.
„Immer muss ich alles alleine machen“, grummelte Markus Wagner in sich hinein, fand das gesuchte kurzärmelige Hemd dann doch im Kasten, eingewickelt in Folie, frisch von der Putzerei. So etwas Gefährliches wie Bügeln konnte Jasmin ihren Designernägeln definitiv nicht zumuten. Klar. Wieso auch. Schön sein musste reichen.
Wie immer in Schwarz gekleidet, mit einer dünnen Sommer-Lederjacke lässig über den linken Unterarm geworfen, verließ Markus sein Schlafzimmer, um sich noch kurz die Nachrichten und den Morgenmoderator im Radio anzuhören. Das gelang ihm nur bedingt, denn mitten in die Nachrichten über die Regierungssondersitzung von vergangener Nacht platzte Jasmin. Aufgeregt schwenkte sie die heutige Zeitung und las laut vor.
„Du Markus, in deinem Horoskop steht – pass auf, ich lese es dir vor. Also Steinbock: Ihre üblichen Lösungsstrategien bringen keine Verbesserung der Lage, egal wie sehr Sie sich anstrengen. Versuchen Sie doch einmal, von Ihrem gewohnten Vorgehen abzulassen und beschreiten Sie neue Wege! Gerade in so ausweglosen Situationen könnte das die entscheidende Wende bringen! - Was sagt dir das?“
Erwartungsvoll strahlte Jasmin Markus ins Gesicht.
Wut, Zorn oder Ärger – Markus war sich nicht sicher, welche Emotion im Moment den Ringkampf gegen die anderen gewinnen würde. Daher entschied er sich, nachdem er den Espresso hastig ausgetrunken und die erste Moderation versäumt hatte, für einen Rückzug. Mit einem knappen „Bis später!“ schlich er sich einfach in Richtung Sender. Jasmin verzog sich eingeschnappt.
Horoskop! So ein ausgemachter Schwachsinn, und er war dumm genug, da auch noch hinzuhören! Neue Wege beschreiten? Bei dieser Chaostruppe? Sicher nicht. Markus entschied sich am Weg zum Sender, schon aus einer Jetzt-erst-recht-Haltung heraus, eindeutig dafür, seine alten Wege beizubehalten und sogar noch zu verschärfen.
Entschuldigung. Sie lagen in ihrer Zielgruppe bei einem Marktanteil von dreiundzwanzig Prozent und der staatliche Mitbewerber bei zweiundvierzig. Das war Grund genug. Für alles. Und schließlich hatte ihn der Sender genau deshalb engagiert.

Mit einem bösen Blick - aus seinen stechend-stahlblauen Augen - starrte Markus auf die anderen Autos auf der Straße. Sauerei, diese Staus. Können die sich nicht in Luft auflösen, wenn er es eilig hatte? Seine an sich nach unten hängenden Mundwinkel zuckten kurz nach oben.
Zugegeben, Markus hatte eine echt verpatzte Kindheit hinter sich. Seine ihn angeblich so liebende und ach so verantwortungsvolle Mutter hatte ihn samt seinem Vater einfach sitzen lassen. Auf nimmer Wiedersehen verlassen, um es noch deutlicher auszudrücken. Was das bei einem zehnjährigen Jungen auslösen würde, darüber hatte sie offensichtlich nicht eine Sekunde nachgedacht gehabt. Frauen waren für Markus schon gestorben, bevor ihn sich die Pubertät vorgeknöpft hatte.
Außerdem hatte Markus leidvoll gelernt, dass man es als »Arbeiterkind« im Leben nicht leicht hatte. Man musste immer sehr viel besser als die anderen sein, um sich wenigstens ein kleines Stückchen vom Erfolgskuchen abschneiden zu dürfen. Chancengleichheit? So ein Blödsinn. Nie hatten seine Lehrer seine wahre Genialität erkannt, und natürlich war er in der siebenten Klasse Gymnasium, ein Jahr vor der Matura, »freiwillig« - auf dringendes Anraten seines Klassenvorstandes - ausgeschieden.
Was zur Folge hatte, dass sämtliche Fragebögen, die irgendetwas in Richtung »höchste, abgeschlossene Ausbildung« von Markus wissen wollten, unweigerlich den Tod im Mistkübel fanden. Zerfetzt, zerstückelt, mit dem Brieföffner erdolcht. Frechheit! Da trampelten wildfremde Menschen auch noch auf seiner Maturalosigkeit herum. Nicht mit ihm!
Doch dieses ständig an seinem Selbstbewusstsein nagende Gefühl der Minderwertigkeit war immer schlimmer geworden, je weiter er sich mit Fleiß, Disziplin(...)




Die Autorin
Sabine (Lengyel-)Sigl stammt aus Österreich und arbeitet selbstständig als Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologin und Autorin. Die tägliche Arbeit mit Menschen hat 2012 zur Veröffentlichung ihres ersten Sachbuchs "Corporate Awareness. Werte und die (R)Evolution der Arbeit." geführt. In diesem Buch geht es um das Verstehen der Kultur von Organisationen sowie um das Konzept einer Corporate Awareness und den Umgang mit Werten und Emotionen im Arbeitsleben. Daraus entwickelte sich schließlich die Idee zum Roman "Diva Liebe. Unerwartet eins.". Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie auf www.sabinesigl.com und www.resipsychology.com oder auf Facebook ("Diva Liebe", "Corporate Awareness").


Sabine Sigl, Diva Liebe. Unerwartet eins.

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