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Rezensionen

Vorläufig aus Zeitgründen geschlossen.

5. November 2013

R.D.V. Heldt, Studentenkochbuch




Bafög und gut essen? Das muss kein Widerspruch sein, hiermit geht es.


Leseprobe

Kartoffelsuppe: wenn noch viel Monat über ist

hierfür haltet bitte folgende Zutaten bereit:

1 Pfund (500 Gramm) Kartoffel
1 ¼ Liter Wasser = 1250ml
150 Gramm Suppengemüse (Mohrrüben, Sellerie, Porree u. Petersilie)
1-2 Brühwürfel
etwa 1 Teelöffel Salz
50 Gramm geräucherten Speck
1 kleine Zwiebel
Pfeffer und Salz zum Abschmecken
150 Gramm Fleischwurst

Folgende Gegenstände benötigt ihr als Zubehör:
Wenn alles gewaschen ist kann es losgehen.

Einen etwas größeren Kochtopf, eine Bratpfanne, ein Schneidebrett, ein Küchenmesser, vorsichtig bei der Benutzung des Messers, einen Teelöffel, einen Kochlöffel.

Nun geht es an die Zubereitung:

die Kartoffel werden geschält und gewaschen und in kleine etwa zwei Zentimeter große Würfel geschnitten. Dann kommen sie in den Kochtopf, in den ihr bereits die 1 ¼  Liter =1.250ml kaltes Wasser gefüllt habt. Nun stellt ihr den Topf auf den Herd und bringt das Wasser mit den Kartoffeln zum kochen. Bis es soweit ist, muss das Suppengemüse vorbereitet werden. Dazu schabt ihr die Mohrrüben oder schält sie mit dem Küchenmesser. Der Sellerie muss ebenfalls gesäubert werden indem auch er geschält wird. Porree muss gewaschen werden, damit keine Erde oder Schmutz daran bleiben. Auch die Petersilie wird gewaschen.
Ist diese Arbeit erledigt, wird das ganze Gemüse zerkleinert  (Mohrrüben und Sellerie am besten auch in Würfel, Porree in ungefähr 0,5 Zentimeter dünne Scheiben und die Petersilie wird von den Stängeln gezupft und klein geschnitten).
Dies ganze Suppengemüse schüttet ihr nun in den Topf mit den inzwischen kochenden Kartoffeln. Außerdem kommen  die Brühwürfel hinein. Vorsicht mit dem heißen Topf. :-) Die Kochtemperatur wird nun heruntergedreht und bei niedriger Temperatur wird weitergekocht, bis die Kartoffel weich sind.

Nun kommt die Bratpfanne zum Einsatz. Der geräucherte Speck wird ebenfalls in Würfel geschnitten und kommt in die Pfanne, auf den Herd. Hier werden die Speckwürfel ausgelassen ( sie brutzeln zusammen und geben Fett ab). Auch hier gilt wieder Vorsicht, weil heißes Fett in der Pfanne spritzen kann.:-) In den ausgelassenen Speck kommen nun die von euch in ganz kleine Würfelchen geschnittenen Zwiebelstückchen hinein und werden so lange gebraten, bis sie hellbraun sind.
Dann schüttet ihr den Speck und die Zwiebeln ebenfalls in die Kartoffelsuppe.
Aber etwas fehlt ja noch. Richtig, die Fleischwurst, wenn vorhanden.
Wieder mit dem Messer, entweder erst in Scheiben und dann in Streifen, oder auch in Würfel geschnitten. Dies bleibt euch überlassen.
Die Wurst muss nur 5 Minuten mitkochen,

Kartoffelsuppe  ist fertig und ihr könnt euren Freunden und natürlich auch den Mitbewohnern und sonstigen Hungrigen
auftischen.
Nicht vergessen zu erwähnen wie schwer das war.

*

Bratklopse: wenn´s Bafög noch ausreicht

Auf  den Einkaufszettel für die Bratklopse (auch Frikadellen oder Fleischpflanzerl genannt)
kommen folgende Artikel:

250 Gramm Hackfleisch gemischt (halb Schweine- halb Rindfleisch)
1 altes Brötchen (Weizenbrötchen vom Vortag)
etwas Paniermehl
1 Ei
1 kleine Zwiebel
etwa 1 Teelöffel Salz (Menge solltet ihr selbst bestimmen, richtet sich nach eurem Geschmack)
etwas Pfeffer
Öl zum braten


Damit ihr ohne Unterbrechung arbeiten könnt, stellt euch folgende Sachen bereit:

eine Schüssel, Bratpfanne, Pfannenwender, Schälchen mit kaltem Wasser, Küchenmesser, Schneidebrett.

Habt ihr alles? Dann geht’s los.
Zunächst bereitet ihr die Zutaten vor, indem ihr kaltes Wasser in das Schälchen füllt und das Brötchen hineinlegt, damit es einweichen kann. Als Nächstes schält ihr die Zwiebel (am besten haltet ihr sie dabei unter fließendes Wasser, damit es keine Tränen gibt), dann schneidet ihr sie auf dem Brett in ganz kleine Würfelchen.
Das Hackfleisch kommt nun in die Schüssel. Gebt Salz und Pfeffer, die Zwiebelwürfelchen, das Ei (natürlich ohne Schale) und das gut ausgedrückte Brötchen (presst es so lange aus, bis kein Wasser mehr herauskommt) hinzu. Nun dürft ihr alles mit gewaschenen Händen vermischen und tüchtig kneten, bis es eine gleichmäßige, feste Masse ist. Sollte der Fleischteig noch zu locker sein, könnt ihr Semmelmehl hinzugeben, bis er gut formbar ist. Bevor ihr ihn zu Klopsen macht, erhitzt schon mal das Öl in der Pfanne, damit gleich mit dem Braten begonnen werden kann.
Von dem Teig nehmt ihr nun Stückchen, die etwa die Größe eines Tennisballs haben, heraus und dreht sie zunächst in den Handflächen zu einer Kugel. Da sich eine Kugel aber schlecht braten lässt = logo, drückt ihr sie am Schluss mit den Händen einfach platt. Nun sehen sie aus wie eine runde Scheibe und so kommen sie nach und nach in die Pfanne. Von beiden Seiten werden sie dunkelbraun gebraten. Zum Wenden der Klopse benutzt den Pfannenwender.
Dazu kann ein Kartoffelbrei gemacht werden, dessen Zubereitung später auch beschrieben wird.


Die Autorin
R.D.V. Heldt
1954 in Niedersachsen geboren.
Ihre Liebe zur Schriftstellerei entdeckte sie bereits in jungen Jahren, indem sie kleine Gedichte und Geschichten schrieb.
Sie machte eine Ausbildung zur Bürokauffrau und arbeitete als Personalsachbearbeiterin und Mitarbeiterbetreuerin.
1980 lernte sie ihren jetzigen Mann kennen und ging mit ihm von Niedersachsen nach Bayern.
Dort entstand auch die Idee zu ihrem ersten Buch "Kai - Der Auserwählte". Eine Kinderfantasie - Geschichte, ganz ohne Gewalt und mit vielen fantasieanregenden Kapiteln für Kinder ab 8 Jahren. Dieser wurde im Jahr 2011 veröffentlicht.
Nach vielen Jahren konnte sie ihren Schicksalsroman "Tränen gibt es überall"
endlich fertigstellen und somit ein weiteres Kapitel ihrer schriftstellerischen Laufbahn beenden. Hinzu kamen noch "Die mystische Rolle", "Das große Kinderkochbuch", "Die Kinder-Weihnachtsbackstube", "Studentenkochbuch",  Regentage-Buch gegen Langeweile" 1 und 2 und zwei Kurzgeschichten "Mein Freund Kater Karlchen", "Wolf-Rüdigers schwerer Gang zum Arbeitsamt".
Auch zwei Hörbücher hat sie eingesprochen.
Da sie ihre Freude am geschriebenen Wort nie verloren hat, ist sie weiterhin bestrebt, gute und einfühlsame Literatur zu schreiben und ist schon jetzt gespannt, welche neuen Ideen sich entwickeln werden, welche sie mit Freude zu Papier bringen kann.
Ihr Buch "Tränen gibt es überall" wurde aus dem Deutschen ins Englische übersetzt unter dem Titel: Karina: 'Blood, sweat and tears'

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