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Rezensionen

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25. Januar 2014

Sabine Sigl, Diva Liebe. Unerwartet eins.



Sissy Sander hätte wirklich das Zeug, um zur Champagner-, Prada- und High-Heels-Fraktion zu gehören: Single, hübsch, erfolgreiche Nachrichtensprecherin bei einem Radiosender, witzig und klug. Doch das will sie einerseits gar nicht (na ja, vielleicht einmal im Jahr) und andererseits hat Sissy mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Da ist ihr neuer Chef, der kein gutes Haar an ihrer Arbeit lässt, und da sind Schatten aus ihrer Vergangenheit, die Sissy nicht zur Ruhe kommen lassen. Und da ist ihr Selbstwert. Jämmerlich und klein.
Was nützt es Sissy, in so einer Situation ihrem Traummann über den Weg zu laufen? Dabei ist Alessandro DeMonti, italienisch-stämmiger Österreicher, vermutlich der tollste, schönste und klügste Mann auf dieser blauen Kugel.
Was Sissy nicht wissen kann, ist außerdem, dass ein elendes Pack an Taugenichtsen – sie nennen sich selbst die „Reiter der täglichen Apokalpyse“ – aus Aletheia beschließt, sich genau ihre Radioredaktion vorzuknöpfen. Super. Angst, Wut, Zorn, Ärger und Neid fallen über die ahnungslosen Redaktionsmitglieder her.
Zum Glück existieren in Aletheia, einer geheimnisvollen Simultanwelt, aber auch ganz andere Geschöpfe. So erhält Sissy unerwartet Hilfe von Wesen, an deren Existenz sie nie geglaubt hätte, die ihr Weltbild bis in die Grundfesten erschüttern und die doch so real existieren wie ihr Mikrofon …

Eine Liebesgeschichte, die sich mit nichts vergleichen lässt und die Sie in die fantastische Welt Aletheias entführt. Vielleicht begleiten auch Sie tagtäglich die Wesen Aletheias? – Diva Liebe kratzt an den Grenzen des Denkbaren.


Rezension

Die apokalyptischen Reiter
die gemeinerweise in einem Radiosender negative Emotionen verteilen, spielen die tragende Rolle in diesem Roman um Sissi, die sich insgeheim nach einem Mr. Right sehnt.

Könnte auch Chick-Lit sein vom Üblichen,
wäre da nicht der interessante Ansatz der Emotionen, die sich personifiziert einnisten, um den Menschen alle möglichen Gefühle an den Kopf zu werfen, sie damit zu konfrontieren. Die Sequenzen der Gefühle, die selbstständig agieren, sind allerdings als Gegenschuss zur spritzig erzählten Realität, einigermaßen langatmig und dadurch anstrengend.

Technisch und stilistisch
gibt es keine Einwände, die Autorin verfügt über ein breites Sprachspektrum und weiß blendend zu formulieren.

Fazit
Ich würde der Autorin raten, die o.g. Sequenzen stark zu kürzen. Ich weiß, das macht man nicht gern, wenn man eine Idee dazu hatte, aber wie heißt es so schön: Kill your darlings!, respektive: Mach Texte lesbarer, lukullischer für die Leser!

Elsa Rieger



Die Autorin
Sabine (Lengyel-)Sigl stammt aus Österreich und arbeitet selbstständig als Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologin und Autorin. Die tägliche Arbeit mit Menschen hat 2012 zur Veröffentlichung ihres ersten Sachbuchs "Corporate Awareness. Werte und die (R)Evolution der Arbeit." geführt. In diesem Buch geht es um das Verstehen der Kultur von Organisationen sowie um das Konzept einer Corporate Awareness und den Umgang mit Werten und Emotionen im Arbeitsleben. Daraus entwickelte sich schließlich die Idee zum Roman "Diva Liebe. Unerwartet eins.". Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie auf www.sabinesigl.com und www.resipsychology.com oder auf Facebook ("Diva Liebe", "Corporate Awareness").

Sabine Sigl, Diva Liebe. Unerwartet eins.

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