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Rezensionen

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30. Juli 2014

Marlies Lüer, Miras Welt und Melissas Welt



Mira:
Die Autorin verwebt autobiografische Realität und Magie und entführt den Leser in Miras Welt, einen Altfrauen-Kokon aus Freundschaft, Liebe und Glaube. Die junge Journalistin Melissa, die innerhalb weniger Tage ihren Lebensmittelpunkt verliert, findet sich schließlich in „Gottes Gästezimmer“ wieder und gelangt in Miras Lindenhaus zu einer neuen Weltsicht.

Melissa:
Melissa Winter, geb. Fink, hat vor über zwanzig Jahren eine außergewöhnliche Frau kennengelernt: Mira Mertens, die im Auftrag der Engel arbeitete und verzweifelten Menschen Geborgenheit gab. Mira hatte auch ihr in großer Not geholfen und nahm die noch junge Melissa zu sich in das „Lindenhaus“ auf. Hier lebt Melissa nun mit ihrem Mann Robert und den Töchtern Hannah und Miranda, genannt Miri. Die spirituelle Macht der alten Mira reicht weit in Melissas Leben hinein und spendet auch Jahrzehnte nach ihrem Tod noch Schutz und Hilfe: in den prophezeiten Tagen des Schwarzen Hahnes.


Rezension:

Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Miras und Melissas Schicksale werden in zwei Romanen erzählt. Die Journalistin Melissa trifft im Rahmen einer Reportage auf die ältere Mira und damit eröffnet sich ihr eine andere Welt.

Esoterik, die Welt der Geistigkeit
der Heilerinnen und Heiler durch Kräuter, Engelsanrufung, dem zweiten Gesicht. Oft geschmäht und sogar verpönt in unserer Zeit, früher führte das „geheime“ Wissen zur Verbrennung auf dem Scheiterhaufen oder zur Suche nach dem Rezept, wie aus Stein Gold gemacht werden könnte.
Mira kann Kontakt mit dem Jenseits aufnehmen, ist eine spirituelle Persönlichkeit, die trotz großer Schicksalschläge, die sie in einem Buch niederschrieb, ihren Lebensmut nicht verliert.

Dieser große Schicksalsschlag,
den autistischen Sohn aufzuziehen und schließlich doch zu verlieren, hat mich sehr berührt. Das ist derart authentisch beschrieben, dass ich vermutete, Marlies Lüer kennt diese Situation selbst nur zu gut. Und dann wusste ich es, Miras Sohn steht für den Sohn der Autorin. Meine Respekt, meine Hochachtung. Diese Lebenssituation ist in Miras Geschichte stilvoll erzählt. Oft sehr ernst, aber auch vergnüglich und heiter geht es durch die Geschichte.

Eine Freundschaft über den Tod hinaus
verbindet Melissa mit Mira. In dem Folgebuch wird das Leben der Melissa 20 Jahre nach Miras Tod beschrieben.
Dieser Band ist viel weltlicher, erdiger, es geht um vielerlei Probleme, rebellierender Teenager, die Ehe steht auf der Kippe, ein turbulentes Leben, das sich in Miras Haus, das Melissa mit ihrer Familie nun bewohnt, abspielt. Wie es ausgeht, wird natürlich nicht verraten.

Knackiger, flüssiger und eleganter geschrieben
ist dieser 2. Band. Man sieht, die Autorin beherrscht das Handwerk nun sehr gut. War der 1. Band vor allem durch das tragische Schicksals des Sohnes von Mira bestimmt, ist dieser hier sehr frisch, lebendig und griffig: Voll ins Leben!

Ich empfehle beide Bücher sehr gern.

Elsa Rieger  
   

Die Autorin
Marlies Lüer, gebürtige Niedersächsin, lebt mit ihrem Mann seit 2009 in Baden-Württemberg in einer herrlichen Weinberggegend. Sie begann 2011 ihre schriftstellerische Laufbahn als Indie-Autorin. "Miras Welt" ist der erste von vielen Romanen. Derzeit ist u.a. eine Fantasy-Trilogie in Arbeit. Freuen Sie sich auf gute Unterhaltung!



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