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Rezensionen

Gerne stelle ich Ihr Buch vor.

28. Oktober 2014

Stephanie Hilger, 7 Tage



Das Buch „7 Tage“ der Autorin Stephanie Hilger erzählt die Geschichte einer jungen Mutter. Jessica ist gerade einmal dreißig und bereits 3-fache Mutter. Sie hat für ihre Kinder alles zurückgestellt, inklusive sich selber. Lange unterdrückt sie ihre Unzufriedenheit, bis plötzlich alles aus ihr herausbricht und sie sich selber ein Ultimatum stellt. Weitermachen wie bisher oder endlich etwas ändern. Voller Zuversicht entscheidet sie sich für zweiter es und begibt sich auf eine Reise.
Doch diese Reise wird für Jessica zur emotionalen Zerreißprobe. Sie trifft auf eine geheimnisvolle Frau und auf eine Geschichte, die sie nicht mehr loslässt. Und mit einem Mal verändert sich ihr ganzes Leben.

Leserstimmen: „Ein Buch, dass zu Tränen rührt“, „Die Autorin spricht mir aus der Seele“, „Gänsehaut ab der ersten Seite“, „Das emotionalste Buch seit langem“, „Eine Geschichte wahrlich zum nachDENKEN“ und viele mehr. 
Wer denkt in dem Buch ginge es einfach nur um eine gestresste Hausfrau, der irrt gewaltig. Dieses Buch befasst sich mit einem schwierigen Thema, dass zwar überall präsent ist, über das aber leider nicht offen gesprochen wird. In diesem Buch geht es um den Weg, den ein jeder von uns gehen muss. Jeder auf seine Art. Am Ende des Buches angelangt, wirst du dir die Tränen wegwischen, dich ins Zimmer deiner schlafenden Kinder schleichen und ihnen einen Kuss geben.

Leseprobe:

(...) Der alte Mann setzte sich wortlos zu mir und stellte sein halb volles Glas mit dem Feierabendbier ab. Mir war heute nicht nach reden zumute und so blieb ich stumm. Es verging eine Weile, bis er anfing zu sprechen. „Jessica, glaubst du wirklich, ich habe dich und Angelina an diesem Abend einfach so an einem Tisch zusammengesetzt?“
Ich schaute ihn fragend an. „Wie meinst du das jetzt?“
„Als Angelina bei uns eintraf, war sie ein Häufchen Elend. Ja, so kann man es ausdrücken. Aber weder ich noch meine Frau kamen an sie heran. Sie war total verschlossen und in sich gekehrt. Als hätte sie sich eine Mauer aufgebaut, die hunderte Kanonen und Ritter nicht bezwingen könnten.“
Ich musste an den Tag denken, als ich sie das erste Mal sah. Genau das hatte ich auch gedacht. „Aber ich verstehe immer noch nicht?“
„Jessica, du warst unsere letzte Hoffnung. Wir konnten Angelina unmöglich abreisen lassen, ohne dass sich in ihrem Herzen etwas getan hatte. Nur deshalb seid ihr an diesem Abend zusammen an einem Tisch gesessen. Du solltest ihre Mauer zum Einstürzen bringen.“
„Ich glaube, das ist mir gelungen“, flüsterte ich ergriffen.
„Doch, das habe ich noch am selben Abend gemerkt. Aber Jessica, das war noch nicht alles. Es passiert nichts ohne irgendeinen Grund. Nach diesem Leitsatz leben wir. Wir hinterfragen nichts. Sondern lassen die Dinge, wie sie sind. Das macht uns zu dem, was wir sind. Das macht uns so glücklich.“
„Das ist also dein Geheimrezept, das du nie rausrücken wolltest“, erwiderte ich mit einem Lächeln.
„Du warst noch nicht bereit dafür.“
„Aber jetzt bin ich es?“, wollte ich wissen. „Sag du es mir? Es sind jetzt fast 7 Tage vergangen. Natürlich haben mir die Tage geholfen, ruhiger zu werden. Aber habe ich wirklich zu mir selber gefunden?“
„Die Antwort auf deine Frage ist ganz einfach, liebe Jessica. Was macht dich glücklich?“
Ich schaute in die unendliche Weite der Landschaft und dachte nach. Wann war ich das letzte Mal, bevor ich Marc kennengelernt hatte, so richtig glücklich? (...)

Wo bin ich jetzt, wo geht der Weg hin?
Muss ich ihn gehen, ganz alleine?

Er ist finster, viele Hindernisse.
Wie lang ist er und wann wird er leichter?

Abzweigungen, Entscheidungen treffen.
Wer sagt mir, was richtig ist, was falsch?

Werde ich ankommen, heil – ohne Schaden?
Wie viel Kraft wird er mich kosten?

Wenn ich am Boden liege, wer wird mir
helfen?
Schaff ich es weiterzugehen?

Viele Fragen werde ich mir stellen.
Wann bekomme ich die Antworten darauf?

Ich muss den Weg gehen – ohne wenn und aber.
Er wird mir all meine Kraft rauben,
mir mein ganzes Selbstvertrauen
abverlangen.

Doch wenn ich ankomme,
wird er mir all das tausendfach
zurückgeben.


Die Autorin

Stephanie Hilger ist 28 Jahre jung und wohnt mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann im Bayerischen Wald. Mit ihrem ersten Buch ist ihr ein sensationeller Start gelungen. Im Oktober erscheinen zwei weitere Bücher.
Doch woher kommt die Leidenschaft zu schreiben? Schon früh schrieb sie Gedichte und Kurzgeschichten. Mit ihrem Gedicht „Der Weg“ schaffte sie es bei einem Wettbewerb unter die Besten und wurde so in die Frankfurter Bibliothek zeitgenössischer Gedichte mit aufgenommen.  Dieses Gedicht hat sie auch in ihr erstes Buch mit eingearbeitet.
Mehr über die Autorin findet ihr auf Ihrer Homepage www.geschichten-zum-nachenken.com oder auf Facebook.com 


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