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Rezensionen

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14. Juli 2015

Ruprecht Frieling, Der fliegende Holländer – ein Opern(ver)führer




Ruprecht Frieling erzählt Richard Wagners Oper »Der Fliegende Holländer«, als stehe man an Bord des legendären Geisterschiffes. Er schildert zugleich die Hintergründe des phantastischen Stoffes und lässt neben dem Komponisten dessen Quellen Heinrich Heine, Frederick Marryat und Wilhelm Hauff zu Wort kommen. Ergänzt wird der superspannende Stoff um das Original-Libretto der Oper.
Auf einem geheimnisvollen Skipper aus Amsterdam lastet ein fürchterlicher Fluch. Der Seemann wollte das sturmumbrauste Kap der Guten Hoffnung umsegeln, das bereits tausenden Seeleuten den Tod beschert hatte. Händeringend verfluchte er die unberechenbare See und bot dem Teufel seine Seele, wenn der ihm bei der Umschiffung helfe. Der Höllenfürst ließ sich nicht lange bitten und nahm das Angebot an – der Seemann konnte das Kap umschiffen.
Seitdem durchpflügt der Kapitän auf einem unsinkbaren Geisterschiff die tobenden Meere. Den Schwur hat er längst bereut. Verzweifelt will er dem leichtfertigen Eid entkommen und in blutigen Gefechten mit anderen Schiffen untergehen. Sein sehnlichster Wunsch ist Erlösung durch Tod. Doch der unselige Seebär ist chancenlos, seinen Kahn auf Grund zu setzen.
Bei Wind und Wetter fliegt der todbringende Dreimaster mit geblähten Segeln über die Schaumkronen hinweg und kündigt neues Unheil an. Seefahrer aller Herren Länder verbreiten die schauerliche Mär vom Segelschiff, das aus der unergründlichen Tiefsee auftaucht. Wer den »Fliegenden Holländer« sieht, ist dem Untergang geweiht. Das Phantom wird zur Legende.
Dem geisterhaften Schiffsführer des Phantomschiffes selbst bleibt jedoch ein Silberstreif am Horizont: Alle sieben Jahre darf er von Bord, um eine Frau aufzuspüren, die ihm ewige Treue schwört. Nur mit dieser einen könnte er endlich den lang ersehnten Frieden für sich und seine Mannschaft finden …


Rezension

Diese Oper war die erste meines Lebens
Ich war zehn und sah und hörte sie in der Wiener Staatsoper. Ich erinnere mich lebhaft an das riesige Schiff, die schöne Senta und die Qualen des verfluchten Holländers. Das hat mich fasziniert. Diese Wucht der Musik, das Ambiente, die Geschichte dahinter.

Nun, im Gegensatz zu Ruprecht Frieling 
bin ich kein Wagnerianer geworden, mir ist das zu wuchtig. Dennoch habe ich seine Betrachtungen zum Fliegenden Holländer sehr gern gelesen, denn er erzählt im Zusammenhang auch aus dem Leben Richard Wagners und wie es dazu kam, dass er das Sujet für eine Oper ausgesucht hat. 

Überaus lebendig (mir auch unbekannt) 
schreibt er über die Legende, aus der der Stoff gewebt wurde. Sehr gut, wie man über die Besonderheiten informiert wird, die Erklärung des Librettos und der Abdruck des ganzen Librettos – da lässt sich gut nachlesen, was man in den Arien nur zur Hälfte heraushören kann. 

Und obwohl ich mit Wagner nix am Hut hab, 
werde ich mir die Platte doch nochmals anhören, der Opern(ver)führer Rupi hat mich angefixt, danke dafür!



Elsa Rieger

Der Autor



Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi verfügt über Kenntnisse und Erfahrungen aus 40 Berufsjahren als Autor, Verleger und publizistischer Berater. Der E-Book-Pate (so »Die Zeit«) ist auf Fragen des digitalen Publizierens sowie des Marketing in Social Communities spezialisiert.

Frieling betreibt mehrere Medien-, Kunst-, Literatur- und Musik-Blogs. Er leitet das Portal www.literaturzeitschrift.de und wirkt als Produzent im Kulturbereich. Frieling veröffentlichte in deutschen und amerikanischen Magazinen, publizierte dutzende klassische Print-Bücher und E-Books.

Newsletter-Bestellung: frieling@aol.com



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