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30. März 2017

Ursula Konder, Manchmal möchte ich - Lyrik





Das Leben ist mal liebenswert, mal gemein, mal himmlisch, mal teuflisch.
Und doch immer wieder voller Träume und Hoffnungen. Wer all dies nicht ERlebt hat, der hat nie wirklich GElebt, sagt UKo.
Die Autorin Ursula Konder fasst Emotionen in Worte, gibt der Wut Raum, entlässt Träume ins Dunkel der Nacht und ins Licht des Tages.
Tuschezeichnungen, Grafiken und gemalte Bilder der Künstlerin bereichern das Erstlingswerk. Lyrik, die zum Träumen, Nachdenken und Schmunzeln einlädt.




Leseprobe:

Für Einen Augenblick
 
Ja.
Doch.
Das Leben Kann Schön Sein.
Manchmal.
Für Einen Augenblick.
Wenn Dir Unverhofft Ein Lächeln Zufliegt.
Und Ebenso Schnell Wieder Entschwindet.
Wie Ein Schmetterling In Der Mittagssonne.
Der Von Blume Zu Blume Torkelt.
Nektar-Betrunken.
Eingelullt Von Der Hitze Des Sommers.

Ja.
Doch.
Das Leben Kann Schön Sein.
Manchmal.
Für Minuten.
Wenn Dir Jemand Sagt Alles Wird Gut.
Und Die Worte In Dir Nachklingen.
Wie Ein Lieblingslied Im Mondschein.
Das Dich Trägt Durch Die Einsamkeit.
Hoffnungs-Schwanger.
Umfangen Von Der Kühle Der Nacht.

Ja.
Doch.
Das Leben Kann Schön Sein.
Manchmal.
Für Stunden.
Wenn Die Scheinheiligkeit Zu Gast Ist.
Und Sich Über Deine Wunden Legt.
Wie Ein Wohltuender Verband.
Der Deiner Seele Wohlwollen Vorgaukelt.
Schmerz-Verzerrt.
Erstarrt Von Der Leere Danach.

Ja.
Doch.
Das Leben Kann Schön Sein.
Für Immer.
Wenn Jeder Sieht.
Jeder Versteht.
Niemand Mehr Lügt.
Alles Schweigt.
Stille Herrscht.
Für Immer.


Rezension:

Ich habe als Leseprobe ein Gedicht der Autorin gewählt, das ihre Lebendigkeit ausdrückt.
Ursula Konder kennt Lust, Freude, Schmerz, Humor, und das, ohne zu jammern oder im Selbstmitleid zu ersticken. Das geht aus ihren Gedichten hervor, die mit Illustrationen aus eigener Hand versehen sind. 
Die Autorin reißt sich die übliche Maske herunter, man hat den Eindruck, die Seele nackt zu sehen. Wohl weiß ich, es handelt sich um ein "Lyrisches Ich", das sich hier auszieht, lacht, weint, leidet und liebt, aber jede/r, der schreibt, weiß, das Eigene lässt sich kaum abspalten, immer fließt die persönliche Geschichte mit ein.

Gewöhnungsbedüftig ist für mich die Formatierung, wie oben zu sehen ist, denn die Autorin beginnt in ihren Gedichten jedes Wort groß, das erschwert den Lesefluss. Vielleicht aber ist es ihre Absicht, damit die Leser innehalten und länger verweilen müssen bei jeder Zeile? 

Es ist die erste Veröffentlichung der Lyrikerin, ich wünsche ihr viel Erfolg.

Elsa Rieger


Die Autorin

Ursula Konder wurde 1959 in Kaiserslautern geboren. Aufgewachsen ist die Autorin in Trier. Nach ihrem Abschluss an einer Privatschule absolvierte sie eine Ausbildung bei der Stadtsparkasse Trier. Mehrere Umzüge mit ihrer Familie führten sie in die Nähe von Wiesbaden und nach Baden-Württemberg. Geschichten und Gedichte schrieb die Autorin seit frühester Jugend.

Von 1986 an recherchierte, fotografierte und schrieb Ursula Konder als freie Journalistin für verschiedene Tageszeitungen: Gäubote Herrenberg, Kreiszeitung Herrenberg, seit 1998 arbeitet sie als Redakteurin bei der Taunus Zeitung, eine Regionalausgabe der Frankfurter Neue Presse.

Seit 2012 arbeitet Ursula Konder unter dem Autorenkürzel UKo als Künstlerin. Sie  betreibt im Taunus eine Kreativwerkstatt und kreiert Glückstassen, die sie über den eigenen Online-Shop uko-art.de und auf Märkten vertreibt.

Die Autorin ist vierfache Mutter und Oma von drei Enkelkindern und lebt mit ihrem Golden Retriever in Usingen.

2017 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, den Lyrik-Band „Manchmal Möchte Ich“, erschienen bei BOD. Weitere Bücher sind in Arbeit.  

Homepage: www.uko-art.de



Ursula Konder, Manchmal Möchte Ich. Lyrik
Das Leben ist voller Poesie, Liebe, Leidenschaft und Wut




  

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